Handwerk im Hällisch-Fränkischen Museum

Das Hällisch-Fränkische Museum in Hall zeigt am Wochenende künstlerische Handwerksarbeiten - auch als Auftakt für den Advent.

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Fein gearbeiteter Schmuck ist einer der Ausstellungsbereiche einer Kunsthandwerks-Schau im Hällisch-Fränkisches Museum.  Foto: 

Bereits zum 7. Mal findet die Verkaufsausstellung „Kunst – Handwerk – Design“ im Hällisch-Fränkischen Museum statt. Sie hat inzwischen einen festen Platz im vorweihnachtlichen Schwäbisch Hall. Von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. November, bildet sie den Auftakt zu den Veranstaltungen im Advent.

Individuelle Gestaltung, hochwertige Materialien und jedes Objekt von Hand mit hoher Präzision gefertigt: damit wirbt die angewandte Kunst – sei es Schmuck, Keramik, Textiles oder Objekte aus Leder, Holz, Papier und Metall.

23 Kunsthandwerker präsentieren ihre Arbeiten und geben den Besuchern Auskunft über ihre Fertigungsmethoden. Einen wesentlichen Teil der Ausstellung bilden Workshops und Vorführungen. Zum Beispiel berichtet die Gold- und Silberschmiedemeisterin Doris Raymann-Nowak über die Rekonstruktion der Reichskrone aus dem 10. Jahrhundert.

Dem Werkstoff Metall sind zwei Projekte gewidmet: Eine Präsentation zeitgemäßer Skulpturen des Kunstschmieds Thomas Gustav Kenngott vor dem Eingang des Museums und ein Blick in die traditionelle Handwerkskunst der Schmiede Schmidt aus Schwäbisch Hall. Zur Besichtigung ihrer Arbeiten werden Sonderführungen durch die Altstadt angeboten mit anschließendem Besuch der Werkstatt.

Veranstalter der Schau sind die Stadt Schwäbisch Hall und das Hällisch-Fränkische Museum in Zusammenarbeit mit dem Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg. Vernissage wird am Donnerstag, 16. Nobember, um 18 Uhr gefeiert. Nach der Begrüßung durch Halls Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim und Museumsleiter Dr. Armin Panter hält der Kunstschmiedemeister und Professor für Angewandte Kunst an der Universität Göteborg Heiner Zimmermann eine Einführung.

Die 23 Aussteller kommen aus 21 Werkstätten in ganz Deutschland, einer auch aus Tschechien. Regionale Vertreter sind Heike Schumann (Künzelsau, Schmuck), Jakob Meffert (Gschwend, Leder), die Töpfer Stefan und Monika Fitzlaff (Kirchberg/Jagst-Mistlau) und Michael Heckmann (Schwäbisch Hall) sowie Marlene Gmelin und Detlef Schmelz von „Pendel Marionetten“ in Hermuthausen.

Das Programm umfasst Vorträge zur Entstehung einer Silberkanne (Freitag 14.30 Uhr und Sonntag 11.30 Uhr), zur Fertigung eines Lederballs mit Vorführung (Freitag 15.30 Uhr und Sonntag 10.30 Uhr), und zur „Faszination Erde“. Diesen Vortrag halten Stefan und Monika Fitzlaff aus Mistlau am Freitag und am Sonntag jeweils um 16.30 Uhr. Über „Textiles im Schmuck“ kann man sich am Samstag und Sonntag jeweils um 14.30 Uhr informieren, und über „Die Bedeutung von Accessoires“ am Samstag um 15.30 Uhr und am Sonntag um 13.30 Uhr. Um die „Rekonstruktion der Reichskrone aus dem Mittelalter“ geht es am Samstag um 16.30 Uhr und am Sonntag um 14.30 Uhr.

Die Öffnungszeiten sind von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. November, täglich von 10 bis 18 Uhr. Eintritt frei.

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