Glasfaserkabelarbeiten: Wie ein Bagger in der Haalstraße saugt

In der Haalstraße arbeiten Handwerker mit einem Saugbagger. Die mehr als zehn Meter lange Maschine kam in Hall schon mehrfach zum Einsatz.

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Rainer Beißwenger bei der Arbeit in der Haalstraße. Er steuert den Saugbagger mit dem mehreren Meter langen Rüssel per Fernbedienung.  Foto: 

Er hat ein Leergewicht von 23,66 Tonnen, ist 10,50 Meter lang und kann pro Stunde maximal 40 000 Kubikmeter Luft einsaugen – das sind die eindrücklichen Daten des Saugbaggers, mit dem das Satteldorfer Bauunternehmen Leonhard Weiss  in dieser Woche in der Haalstraße  gearbeitet hat. Das Verlagsgebäude des Haller Tagblatts  erhält Glasfaserkabel, in etwa zwei Wochen sollen die Arbeiten beendet sein, teilt Lothar Mezger von Leonhard Weiss mit.

In dieser Woche haben die Mitarbeiter Rainer Beißwenger, Igor Kurbatov und Tuncay Tamözlü an einem Schacht  gearbeitet, der sich direkt an einer Hauswand befindet. „Der Saugbagger wird überall dort eingesetzt, wo Arbeiten mit einem Bagger sehr aufwändig sind oder wo viel Handarbeit erforderlich ist“, sagt Mezger. Er zählt Beispiele auf, wo in Hall die Maschine bereits eingesetzt worden ist:  für Wasser-, Abwasser- und Kanalarbeiten am Spitalbach, für Glasfaserkabelarbeiten in der Daimlerstraße, für das Aussaugen von Pflasterfugen am Kocherquartier und im Spitalbach, für die Sanierung der Marktstraße und von Kanälen, für Hausanschlüsse im Gebiet der Stadtwerke und für Arbeiten am Fernheizwerk in der Stadtheide.

Die Maschine hat eine Filterkammer, so dass oben kein Dreck herausgeblasen wird, sagt Beißwenger. Wie teuer ein Saugbagger in der Anschaffung sei? „Fast eine halbe Million Euro.“                         

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