Gieseke: Schon immer sei Bebauung vorgesehen gewesen

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Historie Das Grundstück zwischen Keckenweg und Breiteichstraße ist fast 7000 Quadratmeter groß. Die Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaft (GWG) hat es einst gekauft, um es zu bebauen. GWG-Chef Wolf Gieseke: "Dass dort gebaut wird, war allen klar."

Planung Die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist will zwei Gebäude mit je 15 bis 20 Wohnungen errichten. Das eine Haus für Senioren, das andere für Menschen mit geringem Einkommen. Zudem will die GWG drei Mehrfamilienhäuser bauen und die Wohnungen darin verkaufen. Als Reaktion auf Proteste seien die Pläne abgespeckt worden, sagt Gieseke. "Wir überbauen nur 25 Prozent, obwohl wir 40 Prozent der Fläche bebauen dürften."

Problematik Würde die GWG die drei vorgesehenen Mehrfamilienhäuser streichen, entgingen ihr Einnahmen. "Ein unbebautes Grundstück ist totes Kapital", sagt Gieseke. Das könne sich die GWG nicht leisten. Im vergangenen Geschäftsjahr machte sie 300000 Euro Verlust. Die GWG ist ein städtisches Tochterunternehmen. Fallen Gewinne an, bleiben die in Hall. Verluste müssen vom Steuerzahler ausgeglichen werden. Gieseke will die Ideen der Bürger prüfen.Verfahren Die GWG wurde vom Gemeinderat autorisiert, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan vorzulegen. Am 31. März, 18 Uhr, soll der im Bau- und Planungsausschuss präsentiert werden. tob

Anwohner schlagen Tausch vor

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