Generalversammlung: Raiffeisenbank Tüngental zahlt 6,5 Prozent Dividende

Die Raiffeisenbank Tüngental eG spielt weiterhin in der 1. Liga der Finanzwelt. Jahresüberschuss 2015 um 34 % gesteigert. Zur 109. Generalversammlung der Raiffeisenbank Tüngental eG begrüßte Vorstandsmitglied Andreas Stein die Mitglieder und Kunden.

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Bei der Verabschiedung (von links): Andreas Stein (Vorstand), Andreas Baumann (Aufsichtsratsvorsitzender), Roland Otterbach (ausscheidendes Aufsichtsratsmitglied), Wolfgang Greulich (Vorstand) und Tobias Frölich (Revisor).  Foto: 

Vorstandsmitglied Andreas Stein begrüßte zur 109. Generalversammlung der Raiffeisenbank Tüngental eG Mitglieder und Kunden. Die eigenständige Bank ist im Jahr 2015 gewachsen: Das Geschäftsvolumen stieg um 3,5 Prozent auf 26,1 Millionen Euro. Die Kundenkredite konnten, wie im Vorjahr, überdurchschnittlich um 8,0 Prozent oder 1,2 Millionen Euro ausgeweitet werden. Die Investitionen flossen hauptsächlich in den privaten Wohnungsbau und in landwirtschaftliche Betriebe, teilt die Bank mit.

Vorstandsmitglied Wolfgang Greulich stellte sich als Nachfolger von Hermann Most, der seit 1. Februar im Vorruhestand ist, der Generalversammlung vor und berichtete über das abgelaufene Geschäftsjahr. Auf die Geschäftsanteile zahlt die Bank weiterhin 6,5 Prozent Dividende. Die Versammlung stimmte der Gewinnverwendung einstimmig zu.

687 Mitglieder mit insgesamt 1601 Geschäftsanteilen waren Ende 2015 an der Raiffeisenbank Tüngental eG beteiligt. Zum Vergleich: In Tüngental leben 1467 Menschen. Die Raiffeisenbank Tüngental eG informierte ihre Mitglieder und Kunden auch darüber, dass die Eigenkapitalausstattung um 86?011,71 Euro erhöht wird und jetzt dem Landesdurchschnitt entspricht.

Dabei behauptet sich die zweitkleinste Bank Baden-Württembergs im globalen Umfeld. Stein: „Die europäischen Regulierer unterscheiden nicht zwischen Großbanken und kleinen Genossenschaftsbanken.“  Flexibilität und schnelle Entscheidungen vor Ort, sowie kompetente, qualifizierte Beratung seien der Schlüssel für den Erfolg. Die Raiffeisenbank Tüngental sei seit Jahrzehnten der „lebende Beweis, dass es auch ohne Fusion gehen kann und die Bankgröße nicht entscheidend ist“.

Bei den Wahlen wurde der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Baumann in seinem Amt einstimmig wiedergewählt. Für das ausscheidende Aufsichtsratsmitglied Roland Otterbach wurde einstimmig Daniel Förch neu in den Aufsichtsrat gewählt. Ebenso wurde Birgit Horlacher einstimmig als ehrenamtliches Vorstandsmitglied bestätigt. Revisor Tobias Frölich vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband ehrte den ausgeschiedenen Roland Otterbach für 20 Jahre erfolgreiche Tätigkeit im Aufsichtsrat und überreichte ihm die „Silberne Ehrennadel“. Hermann Most, das „Urgestein der Bank“ wurde für 34 Jahre Vorstandstätigkeit mit einer Ehrenurkunde der Raiffeisenbank Tüngental eG ausgezeichnet und offiziell von der Generalversammlung in den Vorruhestand verabschiedet.
 

Ehrung der Mitglieder

70 Jahre BAG Hohenlohe-Raiffeisen eG
60 Jahre Walter Stutz, Karl Schreyer, Siegfried Waldvogel
50 Jahre Karl Schweizer, Manfred Weidenbach, Wilhelm Bühler
40 Jahre Christa Otterbach, Gerhard Bauer, Bernd Däuber, Franz Weissinger, Raimund Schork, Karl Häusermann, Gerhard Rupp, Kilian Staudinger, Ernst Strecker

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