Gemeinde Bühlerzell investiert 1,7 Millionen Euro - Eröffnungstermin: 1. September

Das milde Wetter kommt den Bauarbeiten am Kindergarten und dem Betreuungsbereich der Grundschule zupass. "Wir sind zwei bis drei Wochen vor dem Zeitplan", sagt Bürgermeister Franz Rechtenbacher.

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  • Der Kindergarten und die Mensa mit Betreuungsbereich für den Ganztagsbetrieb der Grundschule gehören zu den teuersten Investitionen der Gemeinde Bühlerzell. Für die Schule wird auch ein neuer Pausenhof angelegt. 1/2
    Der Kindergarten und die Mensa mit Betreuungsbereich für den Ganztagsbetrieb der Grundschule gehören zu den teuersten Investitionen der Gemeinde Bühlerzell. Für die Schule wird auch ein neuer Pausenhof angelegt. Foto: 
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Die Gipser sind gerade fertig geworden. Sanitäranlagen, Elektroinstallation und Heizung sind vorinstalliert. Außenputz, Fußbodenheizung und Estrich folgen. Letzterer muss dann drei Wochen trocknen und aushärten. "In dieser Zeit werden die Außenanlagen gestaltet", blickt der Bühlerzeller Bürgermeister Franz Rechtenbacher zuversichtlich nach vorn. "Sollte nichts Unvorhersehbares geschehen, wird der Eröffnungstermin am 1. September eingehalten."

In dem Neubau entstehen zwei Kindergartengruppen für zusammen 50 Kinder und zwei Kleinkindgruppen à zehn Mädchen und Jungen. Für die direkt angrenzende Grundschule werden eine Mensa und Betreuungsbereiche mit gebaut. "Kleinstkinder und die bis zehn Jahre sind alle in einem Haus. Was Idealeres als so eine Verzahnung von Kindergarten und Grundschule gibt es nicht", ist sich Rechtenbacher sicher. Überhaupt sieht er seine Gemeinde in der Kleinkindbetreuung, die es schon seit 2008 gebe, gut aufgestellt. Seit sechs Jahren könne jedem Kind, so die Eltern dies wünschten, ein Kindergartenplatz geboten werden.

Ausschlaggebend für den Neubau war die katholische Kirchengemeinde, erklärt der Schultes. Diese habe sich außerstande gesehen, ihren Kindergarten zu sanieren. Deshalb habe der Gemeinderat geschlossen für den 1,7 Millionen Euro teuren Neubau gestimmt. "Hoffentlich bleiben wir etwas unter der Summe", hofft der Bürgermeister. Denn trotz der Zuschüsse von 850.000 Euro aus dem Ausgleichsstock, 120.000 Euro vom Bund aus dem Kleinkindprogramm und 155.000 Euro aus dem Schulbauprogramm des Landes muss die Gemeinde fast 600.000 Euro aus eigener Kasse berappen.

Jedes Jahre etwa 15 bis 20 Geburten

Um das Personal für den Kindergarten braucht sich die Gemeinde nicht zu sorgen. Das Team des katholischen Kindergartens wird übernommen. Ebenso das von Margarita Larin, welches die Kleinkinder bislang in der umgebauten Lehrerwohnung betreut.

"Wir haben die Kinderzahlen hochgerechnet und erwarten jedes Jahr etwa 15 bis 20 Geburten. Das reicht für zwei Gruppen. Auch eine einzügige Grundschule wäre so gesichert", erklärt der Verwaltungschef. Das Geld sei gut angelegt.

Ohne die kontinuierlich gute Entwicklung bei den Gewerbesteuern wären die Investitionen (zu denen auch neue Feuerwehrfahrzeuge für 600.000 Euro und im Herbst die Generalsanierung der Grundschule mit neuem Pausenhof für 830.000 Euro gehören) nicht zu leisten gewesen. Jahrelang hatte die Gewerbesteuer um die 200.000 Euro ausgemacht. Jetzt ist sie auf 600.000 bis 700.000 Euro gestiegen. "Wir haben viele gute Handwerksbetriebe und einige größere Firmen. Auch die Einnahmen aus dem gemeinsamen Gewerbegebiet fließen", so Rechtenbacher. Gleichwohl müsse sich die Gemeinde kräftig verschulden. 2016 liegt der Schuldenstand der 2020 Bühlerzeller bei je 1290 Euro. Bis 2019 soll er auf unter 1000 Euro pro Kopf gesenkt werden. Groß investiert werden kann dann nicht.

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