Freizeit gesellig verbringen

Das Freizeitangebot in Braunsbach ist vielfältig. Größter Verein ist der TSV mit einem großen Breitensportangebot. Aber auch in Sachen Kultur oder bürgerliches Engagement gibt's viele Möglichkeiten.

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  • Kurz nach dem Start beim Mountainbike-Rennen des TSV im vergangenen Jahr. Das Spektakel zieht viele Teilnehmer und Zuschauer zum Braunsbacher Martinimarkt. In diesem Jahr gibt es erstmals neue Wettkämpfe. 1/3
    Kurz nach dem Start beim Mountainbike-Rennen des TSV im vergangenen Jahr. Das Spektakel zieht viele Teilnehmer und Zuschauer zum Braunsbacher Martinimarkt. In diesem Jahr gibt es erstmals neue Wettkämpfe. Foto: 
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Bürgermeister Frank Harsch weiß, was die Braunsbacher von ihren Vereinen haben: "Die Vereine prägen das Gemeindebild", sagt er. Vom Sport bis zu Bürgervereinen, von Gesangvereinen bis zu Kulturvereinen. "Nahezu alle Bereiche des Lebens und nicht nur des Freizeitlebens sind über Vereine abgedeckt", fügt er hinzu. Ein Beispiel sei der Kulturhaus-Verein in Geislingen, der das dortige Brückenmuseum in Eigenregie betreibt. "Vereine sind auch ein wesentlicher Bestandteil der Feste", so Harsch.

Der örtliche TSV beispielsweise lockt zum Martinimarkt immer zu einem Mountainbike-Rennen - kein alltäglicher Wettbewerb. "Da haben wir alleine rund 30 Ehrenamtliche im Einsatz", erklärt Vorsitzender Heiko Dietrich. Die nächste Veranstaltung wurde komplett umgestaltet, um noch attraktiver zu werden: So gibt es jetzt einen Deutschland-Cup, bei dem Hobby- und Lizenzfahrer antreten können. Vier Fahrer starten direkt gegeneinander. "Das gibt ein echtes Spektakel", ist sich Dietrich sicher.

Die 723 Mitglieder packen auch gerne mit an. Ein Beispiel ist der Kunstrasenplatz und der Sportpark, der von der Gemeinde finanziell unterstützt wird, aber nur entstehen kann, weil Ehrenamtliche mitarbeiten - und Mitglieder sich mit Privatkrediten und Spenden daran beteiligen. "Im Moment läuft's sehr gut", sagt der Vorsitzende auf freiwillige Helfer angesprochen. Klar könnten es immer mehr Leute sein, die sich bereit erklärten, Verantwortung zu übernehmen - aber etliche Mitglieder täten dies bereits. "Sonst wäre das alles, was wir machen, nicht möglich", so Dietrich.

Beim TSV gibt's aktiven Fußball, bei einem anderen Verein in Braunsbach geht's mehr darum, Fußballer als Schlachtenbummler zu unterstützen. Denn dort haben sich rund 40 Fans zusammengefunden, welche die Fahnen eines Vereins hochheben, der gerade nicht unbedingt wegen großer sportlicher Erfolge Schlagzeilen macht: Der Löwen in Braunsbach ist das Stammlokal des 1. FC Nürnberg Fanclubs Frankenpower Kochertal. "Die Hälfte der Mitglieder kommt aus Braunsbacher Gemeindegebiet", erklärt der zweite Vorsitzende Manfred Hörauf. Der Rest wohnt in der gesamten Region verstreut von Künzelsau bis Sulzbach-Laufen.

Zu verschiedenen Heim- und Auswärtsspielen werden Karten, Busfahrt und eine Einkehrmöglichkeit organisiert. "Wir nehmen auch mal die Mitglieder des benachbarten Schalke-Fanclubs mit", berichtet Hörauf. Seit kurzem hat der Verein eine eigene Zaunfahne, reist damit auch zu nahen Spielen der U19-Mannschaft des Clubs wie nach Hall oder Mulfingen.

Einige Mitglieder haben auch gern mal selbst den Fuß am Ball: Beim Braunsbacher Dorfpokal stellt Frankenpower eine Mannschaft. "Und nächstes Jahr wollen wir beim Fanclubturnier des 1. FCN teilnehmen", berichtet der zweite Vorsitzende. Überhaupt sei man innerhalb der Fanclubs sehr rührig, treffe sich mit benachbarten Gleichgesinnten - oder eine Abordnung besucht die Sitzungen des Bezirksclubs.

"Und dann ist da halt auch noch das Gesellige", berichtet Hörauf. Bei Stammtischen sprechen die Mitglieder nicht nur über Fußball. Bei Grillabenden kommen auch die Familien zusammen - Club-Fans sind eben auch Freunde.

Braunsbacher Kulturverein erinnert an jüdisches Leben

Museum Bürgermeister Frank Harsch lobt das Engagement des Fördervereins "Kultur im Rabbinat". "Der Rabbinatsverein hat ein jüdisches Museum in Eigenleistung entwickelt und aufgebaut", erklärt der Schultes. Die Gemeinde hat dafür das ehemalige Rabbinatsgebäude im Ort hergerichtet, in dessen Obergeschoss die Kleinkindbetreuung untergebracht ist.

Rührig Mit Einrichtung und Betreuung des Museums ist es allerdings für Vorsitzende Elisabeth Quirbach und ihre Helfer nicht getan. Ständig gibt es Sonderausstellungen oder Aktionstage - auch anlässlich jüdischer Feiertage. Erstmals wurde dieses Jahr ein jüdischer Markt rund um das Gebäude organisiert. Mit Spenden wurden zudem Stelen mit Namen jüdischer Braunsbacher finanziert.

FÄR

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