Freilichtspiele Schwäbisch Hall: Familienstück hat am Sonntag Premiere

Noch bevor die Eröffnungspremiere auf der Großen Treppe über die Bühne geht, legen die Freilichtspiele Hall los: Mit „Pippi Langstrumpf“ im Globe.

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Annika, Tommy und Pippi treiben am Kocher Schabernack mit Frau Prysselius. Mit dem Familienstück „Pippi Langstrumpf“ starten die Freilichtspiele Schwäbisch Hall in die Saison.  Foto: 

Gitarrenklänge dringen aus dem Globe-Theater, dazu laute „Annika“-, „Tommy“- und „Pippi“-Rufe: Die Proben fürs Familienstück „Pippi Langstrumpf“ sind in vollem Gange. Noch bevor die Haller Freilichtspiele-Saison mit der Premiere von Friedrich Schillers „Die Räuber“ auf der Großen Treppe am 11. Juni offiziell eröffnet wird, geht es im Globe-Theater schon richtig los. Am kommenden Sonntag, 29. Mai, hat „Pippi Langstrumpf“ um 15.15 Uhr Premiere. Mit einer Theaterfassung von Astrid Lindgrens berühmtem Kinderbuch-Klassiker beginnt die Sommerspielzeit – und das Globe-Theater verwandelt sich in die Villa Kunterbunt.

Pippi ist mutig, stark, frech und lässt es richtig krachen. Mit ihr hat Astrid Lindgren eine selbstbewusste, fantasievolle und eigenwillige Heldin geschaffen, die sowohl junges als auch erwachsenes Publikum beeindruckt. Die Pippi-Langstrumpf-Romane wurden in 70 Sprachen übersetzt. In der Haller Bühnenversion erleben die beiden eigentlich wohlerzogenen Kinder Annika und Tommy im Traum wilde Abenteuer – und dafür hat sich Annika eine ideale Freundin ausgedacht: Pippi Langstrumpf. Sie hat für jedes Problem eine Lösung und ist auch durch Frau Prysselius, die Polizisten Kling und Klang oder den starken Adolf nicht aus der Ruhe zu bringen. In die Rolle der Pippi schlüpft die Schauspielerin Shantia Ullmann, die 2014 als Sams im Globe zu erleben war.

Apropos Globe: In diesem Sommer gibt es zum letzten Mal die Möglichkeit, dort Theateraufführungen zu besuchen. Das hölzerne Theaterrund, das zum 75. Jubiläum der Freilichtspiele Hall im Jahr 2000 auf dem Unterwöhrd errichtet worden war, ist in die Jahre gekommen. Wegen baurechtlicher Vorgaben bleibt im Sommer 2016 auch der oberste Zuschauerrang gesperrt. Der Haller Gemeinderat hat beschlossen, dass es ab 2018 ein neues Theater in Hall geben wird.

Bis aber zum letzten Mal am 17. August im Globe applaudiert wird, gibt es noch zahlreiche Aufführungen: Am Samstag, 4. Juni, hat „Monsieur Ibrahim oder die Blumen des Koran“ Premiere. Diese ist zwar bereits ausverkauft, aber die Inszenierung von Freilichtspiele-Intendant Christoph Biermeier steht im Sommer noch 13-mal auf dem Spielplan. Übrigens: Es ist Biermeiers letzte Saison in Hall. Nach 13 Spielzeiten gibt er die Leitung ab.

Ab Freitag, 19. Juni, bringt die Bremer Shakespeare-Company den Komödien-Klassiker „Viel Lärm um nichts“ ins Globe. Mit den „Räubern“ in der Regie von Thomas Goritzki beginnt am Samstag, 11. Juni, die Saison auf der Großen Treppe. Am 16. Juni wird die Haller Bühnenfassung von Ulrike Schweikerts Bestseller „Die Tochter des Salzsieders“ wieder aufgenommen. 18?525 Zuschauer haben den Historienkrimi bereits 2015 gesehen. Die Rockoper „Jesus Christ Superstar“ kommt am 23. Juli auf die Große Treppe. Der Vorjahreserfolg „Tschick“ kehrt am 26. Juli für neun Vorstellungen ins Globe-Theater zurück. Und die 70er- und 80er-Jahre-Revue „The Stairways to Heaven“ ist ab 10. August erneut auf den Stufen vor St. Michael zu erleben.

Mit den Vorverkaufszahlen können die Freilichtspiele zufrieden sein: Bislang seien fast 38?000 Tickets reserviert und verkauft, teilt Geschäftsführerin Jutta Parpart mit. Das sind rund 3500 Karten mehr als im Vorjahr. „Spitzenreiter“ ist bislang „Jesus Christ Superstar“ mit mehr als 10?000 reservierten oder verkauften Tickets.

www.freilichtspiele-hall.de

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