Frauenzentrum - Aus der Stadt nicht wegzudenken

Ein Vierteljahrhundert alt, aber kein bisschen leise: Das Frauenzentrum Schwäbisch Hall will sich in der Stadt auch künftig einmischen und engagieren. Gefeiert wurde das Jubiläum natürlich auch.

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Antje Mohr, Gwendolin Altenhöfer, Heike Wagner und Marit Benzinger überreichten Eliska Matousek ein "Ausruh-Kissen" als Lohn für ihre unermüdliche Arbeit für das Frauenzentrum.  Foto: 

Mit einem Fest im Theatersaal hat das Frauenzentrum Schwäbisch Hall sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert. Ein Anlass für Vorsitzende Antje Mohr, auf aktuelle Entwicklungen und Schwerpunkte aufmerksam zu machen: Das Frauenzentrum beteiligt sich seit einigen Jahren regelmäßig an der Haller Kunstnacht - im vergangenen Jahr sogar mit zwei Ausstellungen. Im Februar findet regelmäßig die Aktion "One Billion Rising" - eine Protestaktion mit Tanz und Musik gegen Gewalt an Frauen statt. Immer im Angebot sind kulturelle Veranstaltungen, Freizeitaktivitäten oder auch Kurse zur Gesundheit. Zudem können die Räume auch von Fraueninitiativen genutzt werden.

Geehrt wurde Eliska Matousek für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft. Antje Mohr, Gwendolin Altenhöfer, Heike Wagner und Marit Benzinger bedankten sich bei Eliska Matousek für ihren Einsatz im Vorstand und bei zahlreichen Projekten und schenken ihr ein "Ausruh-Kissen" und einen Urlaubsgutschein.

Viele Frauen sind von Beginn an dabei

Neben Festreden und Auszeichnungen ließen sich Aktive und ehemalige Vereinsfrauen, aber auch Gäste in einer Kulisse von hundert Rosen vom Haller Frauenchor Sambocca musikalisch verzaubern. In der Pause wurde am biologisch-regionalen Buffet geschmaust. Als später das Frauenduo Little Fishes mit Interpretationen bekannter Popsongs aufwartete, stimmte das Publikum spontan mit ein. Bis spät in die Nacht wurde getanzt.

Zwischendurch erinnerte die 2. Vorsitzende Eliska Matousek in einer kurzen Ansprache an die Zeit vor der Vereinsgründung, als sich die Frauen noch im damaligen Jugendhaus Forum zu ihren Sitzungen trafen. 1989 entstand dann ein Raum für Frauenthemen und Frauenkultur in der Oberen Herrengasse. Nachdem die Räumlichkeiten schnell zu klein waren, zog das Frauenzentrum in die Lange Straße, in der Katharinenvorstadt. Dort nutzten auch lange Jahre der Frauennotruf und das Mütterzentrum - heute Familienforum - die Räumlichkeiten.

Im Jugendhaus nahm 1998 alles seinen Anfang

2004 bot sich die Gelegenheit, die Räume im 1. Stock des Kulturzentrums "Altes Schlachthaus" zu beziehen. Seither profitiert die Vereinsarbeit von der zentraleren Lage und der nahen Anbindung zu den gemeinschaftlichen Kulturräumen und anderen Kulturschaffenden.

Von Beginn an versteht sich der Verein als ein Ort an dem ehrenamtlich und selbstorganisiert Kultur, Bildung und Selbsthilfe von Frauen für Frauen gestaltet wird. Zahlreiche Gruppen und Initiativen nutzten seither die Räume. So vielfältig wie die mitwirkenden Frauen sind auch seit jeher die Angebote.

Weitere Infos gibt es unter www.frauenzentrum-sha.de.

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