Feier: Fünf Jahre Klinik für Plastische und Handchirurgie am Diak

Es bewegt sich vieles: Maximilian Prinz von Hohenlohe-Bartenstein zeigt den Gästen seinen replantierten Ringfinger. Ein Erfolg der Klinik am Diak.

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Dr. Florian Schober (links) und Maximilian Prinz zu Hohenlohe-Bartenstein bei der Demonstration der Funktionalität des replantierten Fingers. Privatfoto: Diak

"Was hier von Dr. Florian Schober aufgebaut wurde, hat mehr als Hand und Fuß", stellte Dr. Frank Mau, Geschäftsführer des Diaks, in seiner Begrüßung fest. 130 geladene Gäste kamen zur Feier des fünfjährigen Bestehens der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie am 7. November in den Adolf-Würth-Saal. Mau dankte dem Chefarzt und seinem Team für die Arbeit: Mit der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie konnte eine Lücke in der Versorgung, vor allem im Bereich der Wiederherstellungschirurgie, geschlossen werden.

Im Januar 2009 wurde die Abteilung durch Dr. Florian Schober aufgebaut, bis 2008 war der gebürtige Stuttgarter Oberarzt im Marienhospital. Von Anfang an lag der Schwerpunkt auf der Rekonstruktiven und Handchirurgie. Eindrücklich erzählte der 46-Jährige von seiner "Feuertaufe", als 2010 ein Waldarbeiter nach Kreissägenunfall mit dem Hubschrauber ins Diak gebracht wurde. Insgesamt vier Finger konnten von Dr. Schober in einer 15-stündigen Operation replantiert werden. In Zusammenarbeit mit dem Team der Physio- und Ergotherapie wurde die Funktionalität der Hand soweit hergestellt, dass der Einsatz im Alltag heute nahezu uneingeschränkt möglich ist.

Ebenfalls mit einem Kreissägenunfall wurde vor wenigen Wochen Maximilian Prinz von Hohenlohe-Bartenstein im Diak aufgenommen. Er zeigte dem Publikum eindrücklich die wiederhergestellte Funktionsfähigkeit seines replantierten Ringfingers.

Besonders erfolgreich habe sich die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und den verschiedenen klinischen Bereichen und Zentren am Krankenhaus entwickelt, teilt das Diak mit.

Den Festvortrag des Abends hielt Burkhard Leismann, Künstlerischer Direktor des Museums Ahlen, Westfalen. Er ist Experte für die Klassische Moderne und hat mit seiner Ausstellung "Diagnose Kunst" bundesweit Aufmerksamkeit erzielt. Mit einem Blick auf die Philosophiegeschichte des Schönen von der Antike über die Jahrhunderte, näherte er sich der aktuellen Betrachtungsweise des Schönen. Musikalisch wurde die Feier vom Kilian Trio umrahmt mit Anke Podehl an der Querflöte, Dr. Sonja Schober am Cello und Michal Schlierer am Klavier. Im Anschluss fand im Sudhaus ein reger Austausch über die Schönheit und ihre Betrachtungsweisen statt.

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