Empfang zum Weinbrunnenfest: 400 ehrenamtliche Helfer packen mit an

Zum Weinbrunnenfest lädt die Bürgermeisterin immer Ehrengäste aus Vellberg und Umgebung zum Empfang. Sie nutzt die Gelegenheit, zu danken.

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Vellbergs Bürgermeisterin Ute Zoll (links) im Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Jutta Niemann (rechts) und dem Bundestagsabgeordneten Harald Ebner (beide Bündnis 90/Die Grünen).  Foto: 

Unternehmer aus der Gemeinde wie die Brüder Schmitt vom gleichnamigen Logistik-und Speditionsuntermehmen sind langjährige Gäste. Neu dabei war dieses Jahr die junge Generation der Firma Schumann Bau und Schotterwerk aus Eschenau, die nun den Betrieb übernommen hat. Erstmals dabei war auch Michael Beck, Vorstandsmitglied der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim, die wie die Raiffeisenbank Bühlertal das Weinbrunnenfest als Sponsor unterstützt.

Der Empfang im Foyer des Vellberger Rathauses ist für Bürgermeisterin Ute Zoll der geeignete Rahmen, um sich bei der örtlichen Wirtschaft, ihren Bürgermeisterkollegen aus der Nachbarschaft, den Gemeinderäten, bei den Abgeordneten des Land- und Bundestags, aber auch beim Leiter des Polizeipostens Bühlertann, Markus Hartung, für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Hartung und sein Kollege verabschiedeten sich aber bald, weil sie am Haupttag des Vellberger Fests wegen der Baustellenumleitungen und Sperrungen vor Ort gefragt waren.

Die Bürgermeisterin freute sich, dass die Haller Straße pünktlich zum Beginn des Fests zumindest für Zulieferer und Rettungsfahrzeuge wieder befahrbar war – obwohl kurzfristig einige Mehrarbeiten für die Baufirma zu bewältigen gewesen seien. „Zum Beispiel wegen des Gesundheitszentrums an der Markgrafenallee. Dort mussten größer dimensionierte Kanäle unter der Haller Straße in Richtung Bucher Straße verlegen werden. Und trotzdem hat die Baufirma den Terminplan eingehalten“, so Zoll. Auch Landschaftsarchitekt Armin Hauenstein, der dem Friedhof auf der Stöckenburg ein neues Gesicht gegeben hat, war unter den Gästen. Mit Ausnahme des letzten Belags für die Wege ist die Sanierung beendet. Dafür war bisher das Wetter zu schlecht.

Den Landtagsabgeordneten klagte Zoll ihr Leid wegen des langwierigen Procedere beim Leader-Programm. „Anfang des Jahres ist unser Antrag für die Urschildkröte im Heimatmuseum genehmigt worden, aber auf die Zustimmung des Regierungspräsidiums warten wir immer noch“, sagte sie. Außerdem seien die Antragsformulare so kompliziert, dass selbst ihre Mitarbeiter im Rathaus damit Probleme haben. „Wie sollen private Antragsteller das schaffen? Die geben doch auf, wenn das so schwierig ist“, meinte sie.

Positiv und auch stolz stimmte Zoll die große Anzahl von über 400 ehrenamtlichen Helfern für das Weinbrunnenfest. „Für die Elektrikarbeiten hat sich eine junge Truppe gebildet“, ergänzte sie.

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