Der Untermünkheimer Gemeindeverwaltung aufs Dach gestiegen

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Untermünkheims Bürgermeister Christoph Maschke musste schnell entscheiden und handeln.  Foto: 

Das Untermünkheimer Rathaus hatte einen Dachschaden. Durch das schnelle Eingreifen der Fachleute der Haller Firma Martin in dieser Woche, die von der Gemeindeverwaltung mit der Reparatur beauftragt wurden, ist größerer Schaden verhindert worden. Sie sind dem Rathaus im wahrsten Sinne aufs Dach gestiegen und haben es abgedichtet. „Wir mussten kurzfristig reagieren, um keine großen Schäden am gesamten Gebäude zu riskieren“, berichtet Bürgermeister Christoph Maschke.

Auf dem Dachboden werden Akten gelagert. Als Mitarbeiter das letzte Mal dort hinaufgekommen sind, hätten sie Wasser auf dem Boden entdeckt. Auch Akten hätten Regenwasser abbekommen. „Sie wurden getrocknet. Wir haben keine Verluste erlitten“, erklärt der Schultes. Außerdem seien es Unterlagen gewesen, die ohnehin turnusmäßig bald vernichtet würden. Auch sonst seien keine großen Schäden auf dem Dachboden entstanden.

Das Wasser habe sich an mehreren Stellen seinen Weg durchs Flachdach gebahnt. Es überspannt nur einen kleinen Bereich in der Mitte des Rathausanbaus. „Er ist jetzt 36 Jahre alt, da muss das Dach schon mal saniert werden“, zeigt Maschke Verständnis für die dringende Maßnahme. Gerade die Schweißnähte seien spröde geworden. Die Fachleute hätten Risse bemerkt, die wahrscheinlich durch die Temperaturschwankungen in der letzten Zeit entstanden seien. Bei den Arbeiten sei festgestellt worden, dass die Pappe dort nicht zum ersten Mal repariert worden sei.

Nun sind neue Bitumenbahnen verlegt worden. Diese wurden verschweißt. „Das ist nichts Riesiges und das muss man immer wieder machen“, sagt der Rathaus­­chef. Für die aktuelle Maßnahme rechnet er mit Kosten von rund 3500 bis 4000 Euro. Da das Rathaus laut den derzeitigen Plänen ohnehin im kommenden Jahr saniert werden soll, entstünden keine Mehrkosten. Die Abdichtung sei auch für die Sanierung vorgesehen worden und könne aber dann 2018 übersprungen werden, weil sie nun vorgezogen werden musste.

Ein weiteres Problem, das mit der Sanierung beseitigt werden soll, ist die Heizung im Rathaus. Noch sorgen elektrisch betriebene Heizkörper dafür, dass es den Mitarbeitern dort nicht kalt wird. Wenn sie denn funktionieren. Ende Januar blieben einige plötzlich kalt, ohne dass ein Fachmann den Fehler sofort fand. „Die Mitarbeiter rückten in den Räumen zusammen, die geheizt werden konnten“, berichtet Maschke. Auch das Büro des Schultes und das von Kämmerer Daniel Sommer waren betroffen, die übergangsweise mit Schnelllüftern ausgestattet wurden. „Wir haben einfach in unseren Jacken gearbeitet“, so der Rathauschef.

Mittlerweile sei der Fehler gefunden worden. Ein Relais habe nicht mehr richtig geschaltet. „Es verhinderte die Nachtaufladung der Elektrospeicheröfen“, berichtet Maschke. Weil die Erschütterung beim Öffnen des Sicherungskastens dazu führte, dass das Relais kurzzeitig wieder richtig arbeitete, sei es besonders schwer gewesen, den Fehler zu entdecken. Zwar ist es nun in den Amtsstuben wieder warm. Änderungen müssen bei der Sanierung aber trotzdem her. „Dass sie funktioniert, ändert aber nichts an der Tatsache, dass diese Heizung einen sehr ungünstigen Wirkungsgrad hat und im Rahmen des anstehenden Rathausumbaus ausgetauscht wird“, erklärt der Bürgermeister.

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