Der Eiffeltrum von Mangoldshausen

Ein Eiffelturm in einem kleinen Dorf hinter Bühlerzell? Für ihren Faschingsumzug kommen die Bühlerzeller auf die irrsten Ideen, eine war der Eiffelturm.

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Der Eiffelturm ragt im Garten der Familie Schmid in Mangoldshausen in die Höhe. Tochter Miriam Schmid und Erwin Funk aus Bühlerzell freuen sich.  Foto: 

Es kommen öfter Spaziergänger und Radfahrer vorbei und fragen, was es mit der Turmkonstruktion auf sich hat. Die Männer von der Musikkapelle Bühlerzell haben ihn vor zwei Jahren für den Faschingsumzug gebaut. „Danach war er uns zu schade, um ihn kaputt zu machen“, erinnert sich Michael Schmid, der beim Bau maßgeblich beteiligt war.

Nur ein paar Meter weiter bei einem Nachbarn in der Scheune haben sie die Kopie des Pariser Wahrzeichens nachgebaut. Nicht aus Eisen, sondern aus Holz. Um den Turm von Mangoldshausen nach Bühlerzell zum Umzug zu transportieren, mussten sie ihn in zwei Teile zerlegen. „Sonst wären wir an einer Stromleitung hängengeblieben“, berichtet Erwin Funk und lacht. Bis Montag stand er dann noch in Bühlerzell, dann musste er wieder zurück, dieses Mal auf einem Teleskoplader und im Ganzen. Der neue Standort wurde nicht die Scheune, wo er gebaut wurde, sondern der Garten der Familie Schmid.

Dort steht der hölzerne Eiffelturm jetzt angeschraubt auf vier Betonfundamenten. An jedem Fuß hat Michael Schmid einen Strahler angebracht. „Und einen ganz oben“, ergänzt er. Schließlich soll der Turm auch nachts zu sehen sein. Mit einer Kletterrose an jedem Pfeiler ist er jetzt ein richtiges Schmuckstück im Garten.

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