Deponie Arnsdorf mit Porsche-Erde rekultivieren

Firma Weiss aus Satteldorf erhält vom Gemeinderat Zuschlag für Abschluss der Erddeponie.

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Auch Erdreich aus Zuffenhausen soll die Deponie bei Arnsdorf schließen.  Foto: 

Seit Oktober 1989 betreibt die Gemeinde am Ortsrand von Arnsdorf eine Erddeponie. Nach dem Unwetterunglück am 29. Mai ist einiger Unrat, der getestet wurde und unbelastet war, dorthingebracht worden. Jetzt soll das Areal rekultiviert werden. Laut Beschluss des Gemeinderats soll dies die Firma Leonhard Weiss aus Satteldorf übernehmen.

In der Sitzung des Gremiums erläuterte Weiss-Projektleiter Martin Ziegler die Details. „Es wird eine ein Meter hohe Rekultivierungsschicht aufgebracht“, erklärte er. Die Flurstücke, die um das Gebiet herum liegen, würden daran angepasst. „Zur Rekultivierung wird unbelastetes Material verwendet“, stellte Ziegler klar. Dieses werde wohl von einer Großbaustelle der Firma kommen – vom Neubau auf dem Porsche-Areal in Zuffenhausen. Insgesamt rechnet der Fachmann mit rund 40.000 Kubikmeter Material, das eingebaut werden muss.

Bis Ende 2017 will die Firma mit den Arbeiten fertig sein. Zwei bis vier Jahre lang wird die Situation dann beobachtet – vor allem die Entwässerung. „Eventuell muss noch eine Drainage eingelegt werden“, sagte er.

Gemeinderätin Andrea Kienle gab zu bedenken, dass es in Arnsdorf eng zugehe. Schließlich müssten für die Lieferung des Rekultivierungsmaterials etliche Lastwagen eingesetzt werden. „Wir müssen noch untersuchen, wie viele Laster es pro Tag sind“, gab Ziegler zu. Allerdings würden diese nicht den Weg durch den Ort nehmen, sondern von der Autobahn aus Richtung Eschental anfahren. Auch dabei gab es Bedenken, gerade weil unterwegs auf der Strecke oft die Straßen zugeparkt seien. „Die Straße muss dann frei sein für LKW“, entgegnete Bürgermeister Frank Harsch. Das sei aber nicht Aufgabe der Kommune.

Gemeinderat Wilfried Dijkstra fragte an, wie es mit der Reinigung der Straße aussehe. Der Projektleiter sagte zu, dass dort eine Kehrmaschine stationiert werde. Die Vergabe an die Baufirma erfolgte bei einer Enthaltung aus dem Gremium.

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