Das Geheimnis der Steine

Stonehenge in Hall: In der Salzstadt geben Steine ähnliche Rätsel auf wie beim sagenumwobenen Steinkreis im Süden Englands. Wenn man vom Unterwöhrd aus über den Steinernen Steg geht, stößt man auf Quader. Hat Gott gewürfelt und seine riesigen Steinbrocken liegen lassen?

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  • Auf dem Platz, der die Zufahrt zum Keckenhof bildet, liegen überdimensionale Würfel. Diese Quader sollten Kunstwerken als Sockel dienen. 1/2
    Auf dem Platz, der die Zufahrt zum Keckenhof bildet, liegen überdimensionale Würfel. Diese Quader sollten Kunstwerken als Sockel dienen. Foto: 
  • Steinbänder (links unten) in der Mauer beim Aufgang zum Neubau. Sie signalisieren: Oberhalb der Markierung wurden neue Steine auf die alte Stadtmauer gesetzt. 2/2
    Steinbänder (links unten) in der Mauer beim Aufgang zum Neubau. Sie signalisieren: Oberhalb der Markierung wurden neue Steine auf die alte Stadtmauer gesetzt. Foto: 
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Oder gab es eine Kultstätte für die Götter des Salzes?

Eberhard Neumann, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, lüftet beim Stadt-Spaziergang im Zuge einer Volkshochschul-Veranstaltung das Geheimnis. Die Antworten sind profan: Bei der Sanierung des Steinernen Stegs wollte die Verwaltung Kunstwerke aufstellen. Doch das Geld ging aus. So platzierte sie die gelieferten Steinsockel in einer Ecke. Neumann: "Sie liegen für kommende Kunstwerke bereit."

Noch ein Stein-Rätsel löst er. Am Treppenaufgang vom Schiedgraben zum Neubau, am Parkhaus Schiedgraben und im Stadtgrabenring befinden sich Steinplatten in Wänden. Die signalisieren den Übergang der alten Stadtmauer zu den neu aufgeschichteten Steinen. Es soll dokumentiert werden, wo Altes endet und Neues beginnt.

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