Ehemann wegen Mordes angeklagt

Nach dem Gewaltverbrechen in Löwenstein steht ein 62-Jähriger unter dringendem Tatverdacht.

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Ehemann steht unter dringendem Tatverdacht.  Foto: 

Im Fall der Ende März ermordeten Margot M. aus Eschenau hat die Staatsanwaltschaft Heilbronn nun Anklage wegen Mordes gegen den Ehemann erhoben. Das teilt eine Behördensprecherin mit. Der 62-jährige Tatverdächtige streitet die Vorwürfe bis heute ab. Demnach läuft alles auf einen Indizienprozess hinaus. Margot M., 59-jährige Mitarbeiterin der Evangelischen Tagungsstätte Löwenstein, war an einem späten Mittwoch­abend im März auf ihrem Nachhauseweg unmittelbar vor der Einrichtung erstochen worden. Der Täter ging nach Angaben der Ermittler „äußerst zielgerichtet und brutal“ vor.

Seit Frühjahr in U-Haft

Der tatverdächtige Ehemann, der von seiner Frau bereits seit längerer Zeit getrennt lebte, sitzt seit Mitte April in Untersuchungshaft. „Die Beweislage gegen ihn konnte durch umfangreiche Ermittlungen bis hin zu einem dringenden Tatverdacht verdichtet werden“, hieß es damals in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Polizeidirektion und Staatsanwaltschaft.

Auch in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ wurde der Fall aufgegriffen. Die 45-köpfige Sonderkommission versprach sich dadurch wertvolle Zeugenhinweise. Die Tat löste in Löwenstein und Obersulm tiefe Bestürzung aus.

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