Club Alpha: Nur durch viel Eigenleistung kann Umzug im September gelingen

Die Hauptversammlung des soziokulturellen Clubs Alpha zeigt es: Die Mitglieder müssen mit ran bei den Sanierungsarbeiten an der Spitalmühlenstraße.

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  • Das neue Refugium des Club Alpha von oben, aufgenommen mit einer Drohne. Bis zu den Jubiläumsfeierlichkeiten Ende September sollen die wichtigsten Arbeiten, vor allem in den Veranstaltungsräumen, fertig sein. Rechts vor dem Kocher soll die Schallschutzmauer entstehen. 1/2
    Das neue Refugium des Club Alpha von oben, aufgenommen mit einer Drohne. Bis zu den Jubiläumsfeierlichkeiten Ende September sollen die wichtigsten Arbeiten, vor allem in den Veranstaltungsräumen, fertig sein. Rechts vor dem Kocher soll die Schallschutzmauer entstehen. Foto: 
  • Ohne Eigenleistung geht es nicht bei der Sanierung des Gebäudes an der Spitalbachstraße. Auch der stellvertretende Club-Vorsitzende Till Eifert (vorne) packt mit an. 2/2
    Ohne Eigenleistung geht es nicht bei der Sanierung des Gebäudes an der Spitalbachstraße. Auch der stellvertretende Club-Vorsitzende Till Eifert (vorne) packt mit an. Foto: 
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Hauptversammlungen bei Vereinen sind meist nicht besonders spannende Termine. Da macht der Club Alpha am vergangenen Freitag keine Ausnahme. Doch nach Regularien, Berichten aus den Arbeitskreisen und den anstehenden Wahlen (siehe Kasten) geht es dann doch ans Eingemachte. Der Club steht nämlich vor zwei großen Herausforderungen in diesem Jahr: Die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen und der Umzug vom alten Domizil an der Stuttgarter Straße in die Spitalmühlenstraße 13/2.

Das Ziel: Zumindest das Erdgeschoss fertig bis September

Vor allem für diesen Plan ist viel Engagement der Club-Mitglieder gefragt, vor allem um den anvisierten Kostenrahmen einzuhalten. Rund 800.000 Euro betragen die Gesamtkosten, die in erster Linie die Stadt mit 470.000 Euro und das Land mit 270.000 Euro stemmen. Der Club muss aber Eigenleistung in Höhe von etwa 65.000 Euro erbringen. „Ihr wisst schon, dass ihr weitgehend alle mit ran müsst?“, mit diesen Worten appelliert der alte und neue Clubsprecher Rainer Fendt bei der Versammlung im zukünftigen Multifunktionsraum in der Spitalmühlenstraße an die Anwesenden. Der Raum selbst sieht noch sehr nach Baustelle aus. Die neuen Fenster im Gebäude seien mittlerweile drin, bei Installationen und Wasser sei man auch schon weit, berichtet Fendt von der Sanierungsarbeiten. Das „Bau-Tiger-Team“ treffe sich weiterhin regelmäßig. „Wir hinken aber noch hinterher“, stellte Fendt fest. „Jeder ist eingeladen, mitzuhelfen.“ Das Ziel müsse sein, die Jubiläumsfeier vom 30. September bis zum 2. Oktober schon im neuen Domizil abhalten zu können.

„Bis dahin wollen wir mindestens die Veranstaltungsräume im Erdgeschoss und die Bar fertig haben“, ergänzt auf HT-Nachfrage Architekt und Club-Mitglied Hans-Jörg Stein. „Es wird eng, aber es müssen auch nicht alle Bereiche bis dahin bezugsfertig sein.“ Eine „vorläufige Abnahme“ werde man auch hinbekommen, wenn noch Räume fehlten. Stein stellt auch fest, dass viel an der Eigenleistung hänge: „Man muss immer abwägen: Machen wir es selbst, dann dauert es eben etwas länger.“ Aber es sei auch günstiger. Man habe auch viele Leute dabei, die handwerkliche Kenntnisse mitbrächten.

Befürchtungen, die Kosten würden explodieren, tritt er entgegen. Zum Beispiel sei in der Aufstellung noch einiges als Handwerksarbeiten deklariert, was man aber selber erledigen könne. Auch bei der Schallschutzwand in Richtung Kocher ist er sicher, dass man im Kostenrahmen bleiben werde. 150 000 Euro standen hier im Raum. „Dabei handelte es sich aber um ein erstes Angebot“, so Stein. „Das war eine Luxuswand, die wir so nicht brauchen.“ Auch dabei könne man viel selbst machen. „Die Wand wird wesentlich günstiger“, davon ist der Architekt überzeugt – und sie werde trotzdem den Kriterien des Lärmschutzgutachtens gerecht. Genauso wie die Maßnahmen, die man an der Rückwand des Gebäudes plant.

Sprecher und Architekt geben sich auf jeden Fall optimistisch. „Das wird sportlich, aber es ist zu schaffen“, meint Stein. Bis Ende Juli wolle man jetzt erst Mal im „normalen Modus“ weitermachen, ergänzt Fendt. „Wenn es dann absehbar ist, dass es zu eng wird, müssen wir sämtliche Kapazitäten aktivieren.“

Info Weitere Informationen zu den Veranstaltungen zum Club-Jubiläum gibt es unter www.clubalpha60.de.
 

Wahlen bei der Hauptversammlung vom Club Alpha 60

Wahlen 23 stimmberechtigte Club-Mitglieder haben bei der Hauptversammlung am vergangen Freitag den Vorstand für zwei Jahr neu gewählt. Große personelle Veränderungen hat es nicht gegeben. „Es wäre schäbig, wenn ich jetzt nicht mehr kandidieren würde“, sagte so der bisherige und auch wieder bestätigte erste Vorstandsprecher Rainer Fendt im Hinblick auf den Umzug und das 50-Jahr-Club-Jubiläum Ende September.

Ämter Bei drei Enthaltungen und 20 Ja-Stimmen ist Rainer Fendt zum Vorstandssprecher gewählt worden. Seine Stellvertreter sind Till Eifert und Angelina Sebek (beide 21 Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen). Beisitzer sind Silvan Kronmüller, Frieder Simpfendörfer, Sabine Weller, Jessica Wieland, Gerald Müller, Fabienne Schneider, Lena Seitz und Armin Steigleder (alle 19 Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen). noa

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