Braunsbach stellt wildes Feuerwerken unter Strafe

In der jüngsten Braunsbacher Gemeinderatssitzung wurden neue Regeln für das Abbrennen von Feuerwerk beschlossen: Künftig muss es angemeldet werden.

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Feuerwerke sind beliebt: In Braunsbach gibt es für sie nur noch von November bis Februar eine Genehmigung.  Foto: 

Feuerwerke zu verschiedenen freudigen Anlässen oder bei Festen werden immer beliebter. Die Kommune reagiert nun darauf. In ihrer jüngsten Sitzung diskutierten die Gemeinderäte das Thema – und fassten einen einstimmigen Beschluss: Künftig bedarf es zum Abfeuern einer Genehmigung, die mindestens vier Wochen vorher beantragt werden muss.

Teil des Beschlusses ist auch ein generelles Verbot von Feuerwerken in einem speziellen Zeitraum, während dessen keine Genehmigungen für Feuerwerke erteilt werden. „Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober werden Feuerwerke nicht mehr möglich sein“, erklärte Kämmerer Christoph Roll, der sich mit dem Thema befasst hatte, den Gemeinderäten. Man wolle damit die Brandgefahr minimieren. „In der Sommerzeit ist sie oft hoch. Und wir haben viel Wald in der Gemeinde“, so Roll. Das neue Konzept sei gemeinsam mit der Feuerwehr erarbeitet worden.

Um die Genehmigung zu erhalten, müssen Antragsteller ein Formular ausfüllen, das im Rathaus erhältlich ist. Darin muss die Zeit angegeben werden, und wie ein Verantwortlicher erreicht werden kann. Gleichzeitig müssen gewisse Regeln eingehalten werden, wie bereitstehende Feuerlöscher, oder dass Sicherheitsabstände mit Absperrband markiert werden.

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