Beim TSV Braunsbach wird seit Freitag der Kunstrasen verlegt

716 Mitglieder vom TSV Braunsbach arbeiten ehrenamtlich am Sportplatzprojekt am Hang oberhalb der Kochers. Entstehen soll ein Kunstrasenplatz, ein Beachvolleyballfeld und ein Kleinspielfeld.

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Die Pflastersteine werden verlegt: Viel zu tun gibt es für die Mitglieder des TSV Braunsbach beim Bau des neuen Sportplatzbereiches.  Foto: 

Wunderschön gelegen ist er, der neue Sportplatzbereich. Am Hang oberhalb des Kochers mit Aussicht über Braunsbach und die umliegenden Wiesen und Wälder. Die nötigen Arbeiten sind durch die Hanglage allerdings aufwendiger und verlangen viel ab von den Mitgliedern des TSV.

700 Quadratmeter Pflaster mussten alleine um den neuen Kunstrasenplatz verlegt werden. Auch der neue Beachvolleyballplatz ist umpflastert worden. Dafür waren Mitglieder des TSV Braunsbach in den letzten Wochen jeden Tag am Sportplatzgelände anzutreffen – soweit das Wetter mitspielte. Die Pflasterarbeiten mussten dringend im April abgeschlossen werden. Anfang Mai haben Fachfirmen zunächst den Untergrund vorbereitet. Der Kunstrasen wird seit Freitag verlegt. Die Pflasterarbeiten rund um den Fußballplatz haben sich durch den strengen Winter etwas verzögert, dementsprechend muss jetzt alles schnell gehen.

Im Frühjahr fertig zu werden war der Plan, den man soweit auch eingehalten hat. „In zwei Wochen ist der Platz bespielbar“, so TSV-Vorstand Heiko Dietrich. Der Kunstrasenplatz soll hauptsächlich als Trainingsplatz dienen. Die ganzjährige Bespielbarkeit soll als Garant für eine gute sportliche Ausbildung der Jugend dienen.

Der Platz musste mitten in den Hang gesetzt werden. Nur so kann die Hochwassergefahr, die im unteren Gelände ständig präsent ist, vermieden werden. Die Arbeiten am neuen Sportplatzbereich sind seit einem Jahr im Gange. Entstehen sollen ein Kunstrasenplatz, ein Beachvolleyballfeld und ein Kleinspielfeld. Außerdem soll der gemeindliche Skaterplatz an das Sportgelände verlegt werden. „Seit acht Jahren arbeiten wir darauf hin“, erzählt Dietrich. „Für so ein Riesenprojekt hat es super geklappt.“ Die Arbeiten seien durch die Mithilfe der 716 TSV-Mitglieder gut vorangegangen. Alle Abteilungen hätten sich am Bau beteiligt. Außer den Erdarbeiten ist das Meiste von Ehrenamtlichen geschaffen worden: Rabatten wurden gesetzt, Drainagerohre verlegt, Flutlichtanlage und Ballfangzaun wurden aufgestellt.

Für Frühjahr und Sommer stehen noch diverse Arbeiten an. Eine Treppe zum hoch gelegenen Sportplatz muss angelegt werden, Leitungen müssen angeschlossen werden, der Beachvolleyballplatz muss mit Vlies und Sand befüllt werden. Ein geplantes Volleyballturnier wird im Sommer aber noch in der Halle ausgetragen. Man möchte sich nicht mit einer Deadline unter Druck setzen.

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