Baumschnittförderung wird ausgezahlt

Ein erster Zuwendungsbescheid über 18 615 Euro für Mitglieder des Förderkreises regionaler Streuobstbau Hohenlohe-Franken ist kürzlich eingegangen. 

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Wer im Winter seine Bäume fachgerecht pflegen ließ oder selbst gepflegt hat, dem werden im Juli die ersten Landesmittel im Zuge der baden-württembergischen Streuobstkonzeption überwiesen. Bei der Jahreshauptversammlung der Grünspecht-Aufpreis-Initiative in Gerabronn sagte die Vorsitzende Julia Charrier, 39 Mitglieder hätten vor einem Jahr über den Verein einen Sammelantrag auf Baumschnittförderung von über 2500 Obstbaum-Hochstämmen stellen lassen. Diese Bäume sollen zwischen 2015 und 2020 je zweimal geschnitten werden. Die Pflege wird pro Baum mit 15 Euro vom Land honoriert. Knapp die Hälfte, nämlich 1241 Bäume, sind schon im Winterhalbjahr 15/16 geschnitten worden.

„Baumpflege – Aktiv für unsere Streuobstwiesen“ hieß das Motto eines 2015 erstmals für das Land ausgeschriebenen Streuobstpreises. Einen der drei mit 1000 Euro dotierten Staatspreise erhielt der Förderkreis regionaler Streuobstbau Hohenlohe-Franken (FÖS) zusammen mit dem Naturschutzbund (Nabu) Kirchberg/Jagst im Januar 2016 vom damaligen Minister Alexander Bonde.

Julia Charrier berichtete von insgesamt vier Preisen für die „hervorragende Qualität“ der Grünspecht-Produkte in 2015 (Apfel-Holunder-Saft und Apfelschorle) und 2016 (Apfelsaft und Apfelschorle). Weitere Themen waren die gemeinsame Streuobstwiesenprämierung mit dem Umweltzentrum im Kreis Hall im Oktober 2015 und die jährliche Verkaufsaktion von Obstbaum-Hochstämmen im November 2015. Für 15 Euro je Baum erwarben 22 Mitglieder 138 Obstbäume.

Folker Brand, der Betriebsleiter der Partnerfirma Hohenloher Fruchtsäfte in Hall, berichtete über den Grünspecht-Absatz des Jahres 2015. Mit 183 000 Litern bewegte sich dieser nahezu unverändert auf dem Niveau der Jahre 2013 und 2014. Die Apfelannahme im September und Oktober 2015 an sechs Standorten zu zehn Terminen, erstmals auch montags und zum ersten Mal in Ilshofen-Eckartshausen, ergab 146 Tonnen. Der durchschnittliche Auszahlungspreis inklusive des Aufpreises von 3,60 Euro lag für die FÖS-Mitglieder bei 14 Euro je 100 Kilogramm. Die Qualität der Äpfel war sehr gut und die angelieferte Menge durchschnittlich, berichtete Brand. Er wies darauf hin, wie wichtig für dieses Aufpreis-Modell der Absatz der Produkte sei.

Sieben Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung für ihre 20-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Ernst Gögelein, Hausen am Bach; Günter Hofmann, Gerabronn; Wilhelm Köffler, Kreßberg; Gerhard Mann, Großstadel; Hans Maurer, Oberndorf; Hans Noack, Mittelbach und Fritz Walter, Rot am See.

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