Arnsdorfer Bürgertreff feierlich eingeweiht

Ohne das Engagement der Feuerwehr und weiterer Freiwilliger mit 2700 ehrenamtlichen Arbeitsstunden wäre der Arnsdorfer Bürgertreff so nicht realisierbar gewesen. Jetzt wurde er eingeweiht. <i>Mit Bildergalerie.</i>

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Über 2700 ehrenamtliche Arbeitsstunden stecken im Arnsdorfer Bürgertreff. ? Weitere Fotos auf www.hallertagblatt.de  Foto: 

Erleichterung ist bei Bauleiter Rolf Abel zu spüren. „Heute feiern wir den Abschluss des Projekts“, sagt der Arnsdorfer Feuerwehrmann. Mehr als 2700 Arbeitsstunden hat die Mannschaft, verstärkt durch ihre Geislinger Kameraden und weitere Freiwillige, ehrenamtlich gearbeitet, damit aus einer baufälligen Scheune das wird, was nun rege genutzt wird: ein Bürgertreff mit einem kleinen Versammlungsraum und kleiner Küche im Obergeschoss, der über eine Außentreppe erreicht werden kann. Im Erdgeschoss hat das Löschgruppenfahrzeug (LF) 8 der Feuerwehr seinen Abstellplatz gefunden.

Der sonnige Sonntag ist ideal für das Einweihungfest. Selbst Prälat Harald Stumpf ist aus Heilbronn zum Gottesdienst gekommen, erzählt einen Feuerwehr-Witz und lobt die Arbeit der Feuerwehr: „Sie hat Großartiges geleistet.“ Das meint auch Bürgermeister Frank Harsch. Das Anpacken der Freiwilligen hat der Gemeinde Geld gespart – und sie selbst haben etwas davon. Denn ursprünglich sollten der Verkaufserlös des alten Arnsdorfer Rathauses in Höhe von 70.000 Euro und die 49.600 Euro Landeszuschuss aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum nur dazu verwendet werden, dass aus der Scheune eine Abstellhalle fürs Löschfahrzeug wird. „Eine Pflichtaufgabe der Gemeinde“, erklärt der Schultes. Er rechnet kurz: 2700 ehrenamtliche Arbeitsstunden entsprächen schnell 80.000 Euro.

Eingeplant waren nur 1000 ehrenamtliche Stunden. Da aber so gut angepackt wurde, hat das Geld dazu gereicht, dass auch noch das Dachgeschoss, ein alter Heuschober, zum Treffpunkt, Schulungs- und Versammlungsraum ausgebaut worden ist. Dort können Bürger zusammenkommen, haben auch in Notfällen einen Treffpunkt – selbst eine kleinere Feier könne dort stattfinden. „Aber wirklich nur im kleinen Rahmen“, so Roland Metzger, ebenfalls bei der Feuerwehr. Wollen der Ort oder die Feuerwehr mal größer feiern, wird das Fahrzeug anderswo geparkt und dann kann die Halle mitgenutzt werden.

Abel, Metzger, Harsch und der Braunsbacher Feuerwehrkommandant Rolf Dierolf sitzen nach dem Gottesdienst kurz im neuen Bürgertreff zusammen – am Original-Ratstisch aus dem Arnsdorfer Rathaus, der aufgearbeitet worden ist. Was mit dem Verkauf des Rathauses im Frühjahr 2013 begonnen hatte, ist nun abgeschlossen. Für Dierolf ist das Gebäude einsatztaktisch wichtig. „Es hat eine strategische Lage auf der Höhe“, erklärt er. Dass die Wehr vor Ort eine lange Tradition hat, zeigt die Kopie der Urkunde der 1886 gegründeten Pflichtfeuerwehr Arnsdorf, die ausgestellt ist.

Für die Besucher gibt es im Rahmen des Festes noch einige Vorführungen der Wehrmänner.

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