APROPOS: Klimmzüge

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Extremkletterer Thomas Huber war nicht ohne Grunde bei Klafs. Tatsächlich besitzt er eine Sauna des Haller Unternehmens. Vor seinem Vortrag schwärmt der 47-Jährige Berchtesgadener einem Bekannten gegenüber am Telefon. "Was es hier alles gibt - das ist der Wahnsinn!" Als Abschluss seines mitreißenden Vortrags anlässlich des zehnjährigen Bestehens des House of Sauna & Spa bei Klafs macht er noch Werbung in eigener Sache. Huber singt hobbymäßig in der Band Plastic Surgery Desaster. Das Lied könne man kostenlos herunterladen. Und dann empfiehlt Huber mit seinem bairischen Dialekt: "Ab ins Auto, drehts voll auf. Ich sag Euch: Das tut gut. Das ist richtig geil!"

Die technische Weiterentwicklung ist enorm. Stefan Rief vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation stellt bei Klafs die mögliche Zukunft der Hotellerie vor. So manches regt zum Nachdenken und Ausprobieren an, anderes - das gibt Rief selbst zu - stammt aus dem Gruselkabinett. Die Technisierung mache selbst vor der Küche nicht halt. Bald könnte es Roboter geben, die Gerichte exakt zubereiten. Eine ferne Vision? Mitnichten: In Hongkong gebe es ein Finanzdienstleistungsunternehmen, dessen Vorstandsvorsitzender ein Roboter ist. Dieser treffe automatisiert Entscheidungen - und diese seien nie wie bei einem Menschen emotional.

Was Emotionen bedeuten, haben die Verantwortlichen der Baufirma Leonhard Weiss bei ihrer Anwerbeaktion in Spanien erlebt: 300 Bewerbungsgespräche in kürzester Zeit. 42 Spanier kommen nach Deutschland - ob ein Roboter auch so entschieden hätte?

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