Anekdoten vom Kretschmann-Besuch in Hall

Bunte Geschichten vom Besuch von Winfried Kretschmann in Schwäbisch Hall.

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Keine roten Socken, aber rote Fußnägel von Annette Sawade.  Foto: 

Farbenlehre bei der Wanderung mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) von Wackershofen bis zum Haller Marktplatz: SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Sawade überreicht rote Johannisbeer-Marmelade und trägt ein rotes Oberteil, Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim (SPD) hat eine rote Hose an, Grünen-Bundestagsabgeordneter Harald Ebner schleppt einen grünen Rucksack mit sich und Grünen-Landtagskandidatin Jutta Niemann ein grünes Brillenetui. Nur einer trägt nichts Grünes: der Ministerpräsident.

Weil wir Ihnen für die Zukunft eine glückliche Hand wünschen", erläutert Museumsleiter Michael Happe das Geschenk zum Abschied. In Wackershofen überreicht er Kretschmann Schwäbisch-Hällische-Glücksschweine. "Das sind die kleinen Rudolfs", kommentiert FDP-Landtagsabgeordneter Friedrich Bullinger die Geschenke aus Plüsch - in Anlehnung an den Bewahrer der Tierrasse Rudolf Bühler.

Wanderstiefel der ganz besonderen Art trägt Annette Sawade. Die SPD-Bundestagsabgeordnete empfindet die Tour, die neben ihrem Wohnhaus in Wackershofen startet, eher als Spaziergang. In ihren Sandalen kommt sie bequem am Marktplatz in Hall an, wie sie betont.

Weggehupt: Einem Autofahrer ist die Wandergruppe am Dienstagnachmittag in der Neustetter Straße im Weg. Ob sich der Mann in dem Kleinwagen bewusst ist, dass er den Ministerpräsidenten Baden-Württembergs zur Seite springen lässt?

In einer Woche will ich in den Urlaub. Bis dahin brauche ich noch eine Bikini-Figur", scherzt SPD-Landtagsabgeordneter Nikolaos Sakellariou. "Da kommt mir die Wanderung gerade recht." Es geht für eine Woche nach Mallorca.

Roland und Waltraud Längst sowie Wolfgang Schneider von der Haller Ortsgruppe des Albvereins führen die 40-köpfige Gruppe samt Ministerpräsidenten auf der sechs Kilometer langen Strecke. Am Ende betonen sie: Normalerweise sind Albvereins-Wanderungen länger. Kretschmann freut sich über die Führung. Er sei nicht nur Albvereinsmitglied: "Ich bin sogar Wanderführer."

Abends, nach der Aufführung "Stairways to Heaven", bringt Trude Schüle den Ministerpräsidenten auf dem Weg zum Rathaus zum Halten. Die 85-jährige Künstlerin aus Murrhardt wünscht dem Politiker alles Gute und schenkt ihm selbstgemalte Karten. Die Motive zeigen das Gaildorfer Schloss , aber auch Stationen von Schüles Reisen in aller Welt. "Die kriegen sie von mir", sagt die Murrhardterin zum Landesvater. Der nimmt die Karten dankend an.

Nach der Revue gehen Kretschmann, Freilichtspiele-Intendant Christoph Biermeier, Geschäftsführerin Jutta Parpart, die Ensemble-Mitglieder, Halls OB Hermann-Josef-Pelgrim noch einen trinken. Mit Anhang sind es zu später Stunde knapp 30 Leute, die vor der Olli's-Bar sitzen. Gegen 0.30 Uhr geht es für Kretschmann ins Hotel Hohenlohe.

"Das war eine tolle Show" - Winfried Kretschmann bei den Freilichtspielen

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