Vellbergs Bürgermeisterin Zoll: „Wir helfen, wenn wir können“

Interview: Vellbergs Bürgermeisterin Ute Zoll spricht über den Einsatz der Feuerwehr beim Großbrand in Großaltdorf.

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Ute Zoll (links).  Foto: 

Frau Zoll, Sie sind ebenfalls bei dem Brand vor Ort gewesen. Wie haben Sie davon erfahren?

Ute Zoll: Ich bekomme zu allen Feuerwehreinsätzen Infos aufs Handy. Das habe ich aber erst nicht mitbekommen, da ich schon geschlafen habe. Dann hat die Polizei an der Türe geklingelt und ich habe mich auf den Weg gemacht. Bis halb sechs am Morgen bin ich in Großaltdorf gewesen.

Was ist Ihre Aufgabe bei solch einem Großbrand?

Ich bin ja nicht in die Einsatzleitung der Feuerwehr eingebunden. Meine Aufgabe ist es, erforderliche administrative Fragen zu klären. Aber ich habe selbstverständlich mit unserem Feuerwehrkommandanten Jens Marquardt gesprochen, um mir einen Überblick über die Lage zu verschaffen und nachgefragt, ob noch irgendetwas benötigt wird. Außerdem habe ich mit dem betroffenen Landwirt und dem Inhaber des ebenfalls betroffenen Handwerksbetriebs gesprochen. Da war man ganz überrascht: „Frau Zoll, Sie sind auch hier?“, hat es geheißen. Für mich ist das selbstverständlich. Die erste Frage ist auch immer, ob Menschen verletzt worden sind. Das ist zum Glück nicht der Fall gewesen.

Kann die Stadt Vellberg den Betroffenen denn weiterhelfen?

Es hätte sein können, dass jemand obdachlos geworden ist. Mit einer Unterkunft hätten wir sofort helfen können. Zum Glück konnten aber alle Betroffenen bei Angehörigen in Großaltdorf unterkommen. Ich habe auch weitere Hilfe angeboten, zum Beispiel bei Problemen mit der Versicherung.

Wie bewerten Sie den Einsatz?

Der Einsatz hat gezeigt, dass auf unsere Feuerwehr immer Verlass ist. Alles war gut vorbereitet, die Abläufe haben sehr gut funktioniert. Das hat auch Kreisbrandmeister Werner Vogel so gesehen. „Das habt Ihr gut gemacht“, hat er zu Feuerwehrleuten gesagt. Mein Dank gilt aber auch den Kräften aus den umliegenden Gemeinden. noa

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