„Eine anständige Ausstattung ist Lebensqualität“

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Bürgermeister Siegfried Trittner überreicht Kommandant Jürgen Lerner spaßeshalber eine Wasserpistole.  Foto: 

Die Feuerwehr Obersontheim hat zwei neue Fahrzeuge erhalten. Bei der Übergabe betonte Bürgermeister Siegfried Trittner, dass die hohe Leistungsfähigkeit der Feuerwehr mit dem auf die Gemeinde abgestimmten und entsprechend ausgestatteten Fuhrpark stehe und falle.  Sicherheit durch eine anständig ausgestattete Feuerwehr sei Lebensqualität und ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor.

Die Konzentration der Feuerwehr im Jahre 2013 auf einen Standort mache diese Ausstattung erst möglich. Die Obersontheimer Feuerwehr sei mit den beiden neuen Fahrzeugen für die nächsten Jahre hervorragend ausgestattet. Kommandant Jürgen Lerner skizzierte  kurz die Entwicklung der Wehr in den vergangenen Jahren.  „Im Zuge des geforderten Feuerwehrbedarfsplans wurde die Struktur, Ausstattung und Tagesverfügbarkeit der Obersontheimer Wehr untersucht und bewertet. Dies hat dazu geführt, dass die Abteilungen in Mittel- und Oberfischach mit der Abteilung Obersontheim zusammengeführt wurden.“ Für diese Zusammenlegung wurde nach seinen Worten auch die neue Fahrzeugkonzeption entwickelt. Das Konzept sah vor, außer dem LF 20 des Jahres 2005 die schon in die Jahre gekommenen vorhandenen Fahrzeuge zu ersetzen.

Der neu gegründete Fahrzeugausschuss des Gemeinderats erhielt die Aufgabe,  sich im ersten Schritt um die Ausschreibung eines neuen LF 20 zu kümmern und in Eigenleistung  voranzubringen. Nachdem der Zuschussantrag bewilligt  und Angebote eingeholt worden waren, bekam die Firma Ziegler aus Giengen an der Brenz den Zuschlag. „Heute“, so Jürgen Lerner, „wird nicht nur das LF 20 der Feuerwehr übergeben, sondern auch ein neuer MTW,  der kurzfristig beschafft werden musste.“ Momentan laufen bereits die Auslegungen für den zweiten und letzten Schritt, die Anschaffung eines GW-T und eines zweiten MTW.

Trittner lobte die Arbeit des Fahrzeugausschusses. „Ich selbst war bei der Fahrzeugabnahme in Giengen dabei“, führte er aus. „Und ich kann versichern, dass dies keine gewöhnliche Arbeit ist. Bisher kannte ich den Begriff Kreisläufer nur vom Handball. Aber wir sind sicherlich 200-mal um das Auto gelaufen, um die einzelnen Bestandteile nach der Liste abzuhaken.“ Trittner überreichte Jürgen Lerner für den ersten Löschangriff unter dem amüsierten Beifall der Gäste eine bewährte blaue Wasserpistole.

Alfred Fetzer, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, verdeutlichte, dass eine besser ausgerüstete Wehr dringend notwendig sei, um die Vermögenswerte zu schützen.

Der Feuerwehrbedarfsplan berücksichtigt die Entwicklung in den Gewerbe- und Wohngebieten der Gemeinde und die Tagesverfügbarkeit der Besatzung. Die Kosten für das LF 20 belaufen sich auf etwa 390 000 Euro. Das Land beteiligte sich daran mit 95 000 Euro.

Dem Fahrzeugausschuss gehörten an: Uwe Stegmeier, Matthias Schmidt und die beiden Gerätewarte Jochen Moser und Ralf Schneider. Unterstützt wurden sie von Ehrenkreisbrandmeister Jürgen Mors und Kreisbrandmeister Werner Vogel. Für seine tatkräftige und wertvolle Hilfe bei der Ausschreibung wurde Kämmerer Jonathan Richter hervorgehoben.

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