Zwei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß auf Haller A6-Zubringer

Eine Frau ist am Dienstagabend, 16. August 2016, gegen 17 Uhr mit ihrem Fiat vermutlich auf dem Haller A6-Zubringer auf die Gegenspur geraten. Dort kam es zu einem schweren Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Lieferwagen.

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  • Bei dem Lieferwagen macht der Feuerwehr beim Befreien des Fahrers vor allem die Trenwand zwischen Kabine und Ladefläche zu schaffen. 1/2
    Bei dem Lieferwagen macht der Feuerwehr beim Befreien des Fahrers vor allem die Trenwand zwischen Kabine und Ladefläche zu schaffen. Foto: 
  • Der Fiat der Unfallverursacherin verliert beim Aufprall sogar seinen Motor. 2/2
    Der Fiat der Unfallverursacherin verliert beim Aufprall sogar seinen Motor. Foto: 
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Das Chaos an der Unfallstelle kurz nach der Kreuzung der Westumgehung auf dem Zubringer zur Autobahn 6 ist am Dienstagabend groß. Überall liegen Fahrzeugteile herum. Ein Lieferwagen liegt in Fahrtrichtung Ausfahrt im Graben. Feuerwehrleute sind mit schwerem hydraulischen Gerät dabei, den Fahrer zu befreien. Ein paar Meter weiter liegt in ein kleiner Motor. Der gehört zu dem dunklen Fiat, der ein Stück entfernt in Fahrtrichtung Autobahn steht. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes kümmern sich um die Fahrerin, eine junge Frau. Um sie nicht weiter zu verletzen, entscheiden Notarzt und Feuerwehr wie beim Transporter das Dach abzunehmen und die Schwerverletzten schonend zu retten.

Wenig später setzt noch der Rettungshubschrauber Christoph 65 in der Nähe der Unfallstelle auf dem Zubringer auf. Der Notarzt, der aus dem Helikopter steigt, kümmert sich sofort mit um die Frau, die wahrscheinlich auch Kopfverletzungen bei dem heftigen Aufprall davongetragen hat.

Die Polizei beginnt mit der Unfallrekonstruktion. Nach ersten Erkenntnissen ist die Frau am Dienstagabend gegen 17 Uhr in Richtung Autobahn unterwegs gewesen und wohl aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenspur geraten. Dort ist zur gleichen Zeit der Lieferwagen entgegen gekommen. Dessen Fahrer hat vermutlich noch versucht auszuweichen. Trotzdem sind  die beiden Wagen fast frontal zusammen geprallt und der Transporter im Graben gelandet.

Die Feuerwehr hat es geschafft: Der Transportwagenfahrer ist frei. Er ist bei Bewusstsein und kommt in eine Klinik. „Die Trennwand hat uns Mühe bereitet“, erklärt Einsatzleiter Frieder Steiner von der Abteilung West der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Hall. Es habe Zeit gekostet, das Metall zwischen Ladefläche und Fahrerkabine zu durchtrennen. „Mit dem Notarzt haben wir aber abgesprochen, dass es eine halbe Stunde dauert“, so Steiner. Dieser habe aufgrund des Gesundheitszustandes des Patienten zugestimmt, lieber das Dach abzunehmen und sicher anstatt eilig vorzugehen.

Auch das Dach des Fiat ist schnell mit hydraulischer Schere und Spreitzer entfernt. Die Schwerverletzte wird zunächst in einem Rettungswagen stabilisiert bevor sie in den Hubschrauber umgeladen wird. Der fliegt sie ins Stuttgarter Katharinenhospital.

Der Zubringer bleibt während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme längere Zeit voll gesperrt. Im Einsatz waren die Abteilung West der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Hall mit vier Fahrzeugen und rund 15 Kräften, der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Schwäbisch Hall-Crailsheim mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug, der DRK-Kreisverband Hohenlohe mit einem Rettungswagen und der Rettungshubschrauber Christoph 65 der ADAC Luftrettung aus Dinkelsbühl.

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