Neun Hunde bei Hitze ins Auto gesperrt

Ein 57-Jähriger hat neun Hunde bei Hitze in sein Auto gesperrt. Nun erwarten ihn Anzeigen wegen Tierquälerei, Ruhestörung und Beleidigung.

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Gegen 18.45 Uhr wurde der Eppinger Polizei gemeldet, dass am Kleinbrückentorplatz ein Ford Tourneo stehen würde, in dem sich insgesamt neun Hunde befinden. Die Tiere, die auf vier Boxen verteilt waren, hatten trotz der Hitze offensichtlich keinerlei Frischluftzufuhr, weshalb sich die Zeugin Sorgen um deren Wohlergehen machte. Eine Streife traf wenig später ein und konnte den verantwortlichen Hundehalter sowie seine Lebensgefährtin ausfindig machen. Beim Öffnen einer Flügeltüre des Fahrzeugs war unschwer zu erkennen, dass es den Tieren wegen der Hitze nicht gut ging. Der Hundebesitzer hingegen zeigte sich völlig uneinsichtig, reagierte sofort aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten aufs Übelste.

Weiterhin bezichtigte er einen Beamten des Diebstahls seiner Führerscheinschutzhülle, die bei einer Nachschau auf dem Beifahrersitz des Fords aufgefunden wurde. Der 57-Jährige wurde aufgefordert, seine Vierbeiner angemessen zu versorgen. Nur wenige Stunden später fiel der Mann jedoch erneut äußerst negativ auf. Kurz vor 22 Uhr stand der Ford geparkt in der Brettener Straße. Laute Musik schallte aus den geöffneten Türen und Fenstern des Autos. Die Hunde saßen in ihren Boxen. Der 57-Jährige wurde aufgefordert, die Musik leise zu stellen, dem er, wenn auch widerwillig nachkam. Auch hier versuchte er die Beamten zu provozieren und beschimpfte und beleidigte sie. Nachdem die Ordnungshüter mit weiteren Maßnahmen drohten, lenkte die Lebensgefährtin ein und brachte ihren Partner sowie die Hunde nach Hause. Den 57-Jährigen erwarten nun Anzeigen wegen Tierquälerei, Ruhestörung und Beleidigung von Polizeibeamten.
 
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