Chancenverwertung verbessern

Am Wochenende trat die SSG Reutlingen/Tübingen in Memmingen gegen den SSV Ulm 1846 an, verlor aber trotz klarer Steigerung mit 10:13.

Das Spiel begann ausgeglichen und nach einem abgefangenen Pass konnte Axel Kaschner im Alleingang das 1:0 für die Gäste erzielen. Dies war aber eher ein Weckruf für die Ulmer, die in der Folge vier Treffer erzielten, bevor Björn Kregel erstmalig traf. Bis zur Halbzeit gelang der SSG nicht mehr viel Konstruktives, so dass es beim Pausenpfiff 6:2 für Ulm stand.

Nach der Pause gelang es der SSG, das Spiel besser in den Griff zu bekommen. Die SSG-Spieler kämpften sich zurück in die Partie, was die jungen Spieler in der Ulmer Mannschaft merklich verunsicherte. Das dritte Viertel ging nach Treffern von Kregel (2), de Haan, Maurer und Kaschner mit 5:4 an die SSG.

In den letzten Spielabschnitt ging die SSG mit einem Drei-Tore-Rückstand. Die Unruhe beim SSV Ulm war weiterhin spürbar und wurde durch den lautstarken Ulmer Trainer noch verstärkt.

Die Reutlinger und Tübinger kamen zu drei weiteren Torerfolgen durch Kregel, Michelini und Kaschner, aber der SSV konnte ebenso drei Treffer erzielen, so dass das Endergebnis 13:10 für den Gastgeber lautete.

Matchwinner auf Seiten der Ulmer war deren erfahrener Mannschaftskapitän Markus Adolph, der mit seinen insgesamt fünf Treffern - zwei davon im letzten Viertel erzielt - seine Mannschaft vor einer Niederlage bewahrte.

Die Reutlinger und Tübinger hingegen müssen an ihrer Chancenverwertung arbeiten, die insbesondere aus der Centerposition und bei Überzahlspielen zu schlecht war, um die Punkte aus Memmingen mitnehmen zu können.

SSG Reutlingen/Tübingen: Lebherz - Maurer (1), de Haan (1), Kregel (4), Michelini (1), Kaschner (3), Mirco Sarcoli, Grösser, Abel, Kakusi.


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Autor: SWP | 02.02.2012

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