Traum vom Aufstieg ausgeträumt
Die Radball-Teams 1 und 2 des 1. RMC Reutlingen hatten in der Landesliga in St. Georgen zu spielen. Doch nur die zweite Mannschaft konnte antreten.
An ihrem ersten Spieltag der Rückrunde der Saison 2009/2010 hatten die beiden Radballmannschaften des 1. RMC Reutlingen in St. Georgen im Schwarzwald anzutreten. In der dortigen Kellermann-Sporthalle wollten Volker Wischett und Thomas Barth (Reutlingen 1) wichtige Punkte für den Aufstieg in die Radball-Verbandsliga einfahren, für Jörg Scheika und Jochen Häcker ging es darum, sich vom letzten Tabellenplatz zu entfernen.
Doch es sollte anders kommen. Wischett mit doppeltem Bänderriss ebenso auf Eis liegend, wie sein Spielpartner Barth wegen kräftiger Rückenprobleme, mussten zu Hause bleiben. Als Folge wurden ihre vier auf dem Programm des Abends stehenden Partien allesamt mit 0:5-Toren gegen sie gewertet. Nur weil auch die Mannschaft Langenschiltach 5 nicht anwesend war, gingen im direkten Vergleich zwei Zähler an die Achalmstädter. Mit 23 Punkten hat man nunmehr unter zwölf Teams den siebten Platz inne. Das Erreichen der zu Saisonbeginn angestrebten Aufstiegsrunde ist damit nicht mehr möglich.
Das zweite Team der Reutlinger, mit dem Metzinger Jörg Scheika und Ersatzspieler Thomas Mangold, bekam für die gegen Reutlingen 1 und Langenschiltach 5 angedachten Spiele jeweils 5:0-Tore und damit vier Punkte auf die Habenseite. Gegen Tabellenführer Alpirsbach 1 setzte es mit 3:9 die einkalkulierte Niederlage und auch der Tabellenzweite Langenschiltach 3 war für die aufopferungsvoll kämpfenden RMC-ler eine Nummer zu groß. Als Folge setzte es eine 6:10-Niederlage. Damit steht Reutlingen 2 nunmehr auf dem vorletzten Platz der Tabelle und kann so den Abstieg in die Bezirksklasse durchaus noch vermeiden.
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar
Autor: DIETMAR CZAPALLA | 20.01.2010
| Artikel twittern |
|
|
Aufstiegstraum geplatzt: Der RMC Reutlingen 1 mit Thomas Barth (links) und Volker Wischett. Foto: Dietmar Czapalla
MEISTGELESENE ARTIKEL
Schlecker: Insolvenzverwalter als Hoffnungsträger
Ehingen/Ulm Für die etwa 32.000 Beschäftigten bei Schlecker ist er so etwas wie ein Hoffnungsträger: Arndt Geiwitz, vorläufiger Insolvenzverwalter. Er erteilt "Resteaufkäufern" eine Absage und spricht von "Schlecker 2.0".... mehr
Schiffsunglück: Krisenbewältigung à la Costa
Ulm Das tragische Schiffsunglück der "Costa Concordia" zieht Kreise. Die Kreuzfahrt-Gesellschaft wendet sich an Kunden - mit komischen Sätzen.... mehr
Inferno in der Hechinger Altstadt
Der größte Altstadtbrand der jüngeren Hechinger Geschichte tobte heute Abend in der Markt- und Schlossstraße.... mehr
Haussklave erhängt sich bei Sex-Spiel in Neu-Ulmer Bordell
Neu-Ulm Ein 36-jähriger Hausbediensteter hat sich am Montag im Neu-Ulmer Bordell „Lili M.“ bei einem Sex-Experiment offenbar zu Tode stranguliert.... mehr

ZURÜCK
