Der erste Punkt für die Fernow-Schützlinge

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David Wittlinger (rechts) wurde oft hart angegangen, setzt sich in dieser Situation aber gegen die zupackende Oppenweiler Defensive durch.  Foto: 

Der VfL Pfullingen spielte gegen den HC Oppenweiler Unentschieden – es war das dritte der beiden Teams in der App-Halle. Positiv: Der VfL holte den ersten Punkt, ist nicht mehr Schlusslicht. Aber man schaffte es erneut nicht, einen klaren Vorsprung über die Zeit zu retten.

 Aus dem Rückraum kam zu wenig, von Außen (Breckel und Jabot) kam mehr als zuletzt, aber am Ende roch es nach Niederlage. Da hatte man auch Glück. Oppenweiler hatte den Ungarn David Szilagy verpflichtet, den der VfL nicht auf dem Schirm hatte. Fernow: „Er kostete uns den zweiten Punkt, ihn kannten wir nicht.” Doch die Echazstädter erzielten nur 24 Tore zu Hause, das ist zu wenig, man kommt nicht vom Fleck und dabei sah es so gut aus. Man führte in der 17. Minute 10:6, hatte alles im Griff. Dann ging es los, die Spieler schossen  Fahrkarten, der Gast legte einen 8:1-Lauf hin – aus 10:6 wurde 11:14. Man warf hektisch, überhastet, während die Gäste zu einfachen Toren kamen.

HC-Torwart Sven Grathwohl konnte die ersten neun Würfe nicht abwehren: acht gingen rein, einer daneben. Er steigerte sich dann. Der VfL hatte in zehn Minuten ein Tor erzielt, fand keine Mittel, lag zur Pause 11:14 zurück.

Die Latte als letzte Instanz

Nach dem Wechsel hatten die Pfullinger einen 3:0-Lauf, glichen aus. Es gjng hin und her: 16:18 (43.), dann 18:18 und 18:20, aber in der 51. Minute zwei Tore durch Breckel und Hiller: 22:21, der VfL führte mal wieder. Pech für Schlipphak: Drei Mal wehrte er glänzend ab, der Ball kam immer zum Gegner und lag dann im Netz, die VfL-Spieler hatten nicht aufgepasst. Es ging hin und her: 22:23, dann aber  trafen Breckel und Goller zum 24:23 (57.), ehe Szilagy ausglich. Noch 50 Sekunden, der VfL hatte den Ball, Keupp vergab, der HC hatte noch 18 Sekunden, Schlipphak wehrte ab, der Ball kam zu Hellerich, der ihn an die Latte setzte: Aufatmen, ein Pünktchen gerettet.

Marc Breckel sah es so: „Das ist ein gerechtes Ergebnis, wobei wir auch Pech hatten. Vorne müssen wir besser abschließen. Den 1:8-Lauf kann ich nicht erklären.“ Gäste-Trainer Matthias Heineke meinte: „Das war ein hart erkämpfter Punkt, der VfL begann wie die Feuerwehr, wir machten zu viele technische Fehler.” Till Fernow bilanzierte: „Ich erwarte zu Hause mehr als einen Punkt, bin sehr enttäuscht. Wir belohnen uns selten, dennoch war das ein gerechtes Ergebnis, weil die Szilagy hatten. Bis zur 20. Minute war alles okay, dann schlossen wir zu schnell, zu hektisch ab. Wittlinger wurde hart und eng attackiert, da gab es Räume, die wir nützen müssen – das klappte nicht.”

Thiemann spielte kurz wie Goller, der am Mittag einen 34:28-Sieg der JSG Echaz Erms gegen die HSG Ostflldern  errungen hatte. Am Ende hätte man noch gewinnen können, wartet weiter auf den ersten Sieg, während die Gäste  auch enttäuscht waren – siehe Lattenknaller.

So spielten sie

VfL Pfullingen: Becker, Schlipphak - Schliedermann (3), Wittlinger (1), Mayer (3), Breckel (3), Keupp (6), Maier, Thiemann, Jabot (3), Müller, Goller (1), Hertwig, Hiller (4)

HC Oppenweiler: Grathwohl - F. Schöbinger (1), Röhrle (9/3), Szilagy (3), Hellerich (3), Wolf (4). P. Schöbinger  (1), Kuhnle, Frank (1), Maurer (1), Köder (2)

Schiedsrichter:  Kraaz,  Lay (Deizisau, Bruchsal)

Zeitstrafen: VfL und HC je vier Minuten

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