VfB Stuttgart holt sich den Betzi-Cup

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Der VfB sicherte sich gestern den Wanderpokal.  Foto: 

Nach 2012 gewann der VfB Stuttgart gestern wieder einmal das internationale  U12- Turnier um den Betzi-Cup, denn im Finale siegte der VfB mit 1:0 gegen RB Leipzig. Das goldene Tor fiel in buchstäblich letzter Sekunde, als Mike Huras einen Freistoß unhaltbar verwandelte. Der Jubel war groß, der VfB stellte auch den besten Torwart, der von Gottfried „Lollo“ Richardon, dem Uhlsport-Repräsentanten, ausgezeichnet wurde. Uwe Weber, Sportamtsleiter der Stadt überreichte den Riesenpokal. Seine Chefin OB Barbara Bosch weilte am Samstag in der Halle - sie ist ein Fan des Betzi-Cups. Mit Luise Diebold vom SV 03 Tübingen spielte auch ein Mädchen mit. Yadranko Prah, Hans-Joachim Fischer und Eberhard Griesinger, die den Betzi-Cup erfunden haben, bekamen einen Betzi-Cup in klein für ihr Engagement zur 20. Auflage. Die Wiener kamen per Flugzeug, Prag hatte eine siebenstündige Busfahrt hinter sich, Gladbach und Hertha BSC vertrauten der Bahn - da hatten die 200 Helfer viel zu tun, um die Mannschaften rechtzeitig zum Flughafen und Bahnhof zu bringen.

Jörg Steinegger träumt immer noch vom FC Barcelona als Teilnehmer, aber die spielen nur auf Kunstrasen und kosten zu viel Geld. Im Halbfinale siegte Leipzig gegen Bayer Leverkusen mit  2:0, während der VfB  Stuttgart den FC Bayern München mit 1:0 besiegte. Im Spiel um den elften Platz behielt der SSV Reutlingen Fußball, dessen Torwart Pascal Kusch von Uhlsport-Manager Richardon als bester regionaler Torwart  neue Handschuhe bekam, mit 2:1 gegen die Stuttgarter Kickers die Oberhand.

Mönchengladbach wurde nach einem 3:1-Sieg gegen Slavia Prag Neunter, während der FC Basel das Spiel um den siebten Platz mit 3:2 gegen Vorjahrssieger Hertha  BSC für sich entschied. Gemeinsame Fünfte wurden Rapid Wien und 1860 München, die auf ein Neunmeter-Schießen verzichteten. Es gab tolle Tore und ein hohes Spielniveau. Im Spiel um den dritten Platz siegte der FC Bayern gegen Bayer Leverkusen nach 5:1 mit 6:3, während im Endspiel der VfB überlegen agierte, RB Leipzig in die eigene Hälfte drängte und verdient, aber auch glücklich, in letzter Sekunde traf. Die Extra-Runde mit den Spielen der regionalen Teams gegen die Profi-Nachwuchs-Mannschaften kam gut an. Der TSV Betzingen bekam viel Lob, es sei ein Top-Turnier, sagten alle.

Platzierungen: 1. VfB Stuttgart, 2. RB Leipzig, 3. Bayern München, 4.Bayer Leverkusen, 5. Rapid Wien und 1860 München, 7. FC Basel, 8.Hertha BSC, 9.Borussia Mönchengladbach, 10.Slavia Prag, 11. SSV Reutlingen, 12.Stuttgarter Kickers.

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