Selbstvertrauen mitnehmen

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Vor dem siebten Spieltag führt entgegen aller Vorhersagen nicht die SGM Oberstetten/Ödenwaldstetten oder die SGM Hayingen/Ehestetten die Tabellenspitze an. Was eigentlich viele sogenannter „Experten“ vor der Saison erwartet hatten.

 Im Schatten der beiden A-Liga-Absteiger hat sich der SV Apfelstetten mit vier Siegen in der Spitzengruppe etabliert und profitiert von der Tatsache, bereits eine Partie mehr absolviert zu haben. Die Oberstettener stehen währenddessen punktgleich auf Platz zwei und Hayingen/Ehestetten hat nur zwei Punkte weniger als der SVA.

  Den ersten Härtetest gegen die Hohensteiner vor zwei Wochen hat Apfelstetten nicht bestanden – die Spielgemeinschaft gewann verdient mit 3:1. „Oberstetten war aggressiver in den Zweikämpfen und williger die Partie zu gewinnen, das hat letztlich den Ausschlag gegeben“, gesteht SVA-Abteilungsleiter Achim Lamparter. Zudem habe man zu abwartend agiert.

Kleiner Dämpfer

Die erste Niederlage der Saison versetzte der Mannschaft einen kleinen Dämpfer. In der darauffolgenden Woche spielte man gegen Urachs Bezirksligareserve unentschieden. Lamparters Kommentar dazu lautete so: „Gegen Urach tun wir uns immer schwer. Außerdem hat mit Kapitän Björn Eberhardt und Michael Seiffert unsere Mittelfeldzentrale gefehlt.“

 Vergangenes Wochenende erledigten die Apfelstetter dann ihre Pflichtaufgabe bei den punktlosen Sportfreunden aus Hengen – nach 90 Minuten stand es 5:0.

Eine der Ursachen für den guten Saisonstart Apfelstettens ist sicherlich, dass das Team seit vielen Jahren zusammen spielt und auch vor der Saison nur durch zwei Jugendspieler ergänzt wurde. Zugute kommt der Mannschaft, dass Trainer Dieter Bäuerle beim SVA  in seine fünfte Saison geht. Er kennt Verein und Spieler also bestens. Lamparter hat außerdem den Eindruck, „dass die Mannschaft fitter ist als die vergangenen Jahre.“

„Druckvoll spielen“

Mit dem TV Unterhausen II gastiert nun eine Mannschaft in Apfelstetten, die in der laufenden Runde erst einen Sieg verbuchen konnte und als Tabellenachter aufgelistet ist. „Das Selbstvertrauen mitnehmen und druckvoll spielen“, gibt Lamparter die Marschrichtung der Gastgeber vor. Dabei zählt er vor allem auf die beiden offensiven Aktivposten Florian Vöhringer (vier Treffer) und David Heideker (drei Treffer). Für die Partie kann Bäuerle personell aus dem Vollen schöpfen, seine Truppe blieb bis dato von größeren Verletzungen glücklicherweise verschont.

Bescheidenes Saisonziel

Das Saisonziel in Apfelstetten klingt bescheiden: Im Vergleich zum vierten Platz aus dem Vorjahr möchte man sich verbessern. „Dem Ziel folgen wir gerade“, so Lamparter. Vielleicht ein Vorteil im Gegensatz zum selbst auferlegten Wiederaufstiegszwang in Oberstetten und Hayingen. Zum den beiden anstehenden Spielen gegen Unterhausen II und nächste Woche Römerstein II sagt der Abteilungsleiter: „Wenn wir weiter vorne mitspielen wollen, müssen wir gewinnen.“ Danach geht es gegen die Lautertäler Aufstiegsaspiranten aus Hayingen/Ehestetten. Wieder eine Chance für die eingeschworenen Apfelstetter, um aus dem Spitzenduo vielleicht endgültig ein Trio zu machen.

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