Markus Roth neuer Trainer beim FVU

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Der neue Trainer Markus Roth, flankiert von FVU-Boss Uwe Redlich (links) und Spielleiter Torsten Gauger.  Foto: 

 Nach der Trennung von Trainer Robert Michnia, wurde der FV Bad Urach in den vergangenen Wochen interimsmäßig trainiert. Nun ist wieder ein Mann für die Seitenlinie mit an Bord. Markus Roth wird neuer Cheftrainer beim FVU. Der 47-Jährige besitzt die B-Lizenz und trainierte bis Anfang April dieses Jahres den VfB Neuffen. Zuvor war er drei Jahre lang beim SV Rommelsbach tätig. Markus Roth, wohnhaft in Schlaidtdorf, hat wieder richtig Lust auf die Trainertätigkeit. „Ich bin ein fußballverrückter Trainer und möchte immer auf dem Sportplatz stehen. Bis dato ergaben sich jedoch keine passenden Gelegenheiten. Über Menschen, die sowohl mich als auch den FV sehr gut kennen, kam dann der Kontakt zustande“. Roth, der sich beim 3:3 in Upfingen ein erstes Bild von der Mannschaft machte, traf sich im Anschluss zu Gesprächen mit der sportlichen Leitung sowie der Vorstandschaft des FV. Dabei wurde schnell Einigkeit über den gemeinsamen Fahrplan erzielt.

„In den nächsten Tagen und Wochen werden wir erst einmal an der vorhandenen Basis festhalten. Es macht keinen Sinn, mitten in der Runde alles auf den Kopf zu stellen. Die Mannschaft spielt grundsätzlich einen guten Fußball. Robert Michnia hat hier gute Arbeit geleistet. Ich möchte viele Einzelgespräche mit den Spielern führen und schnell herausfinden, welcher Spieler auf welcher Position am besten zur Geltung kommt“, erklärt Roth. Das Unentschieden in Upfingen gibt dem neuen Übungsleiter einige Ansatzpunkte, um kurzfristig erfolgreicher zu werden. „Das System ist auch mein bevorzugtes. Allerdings möchte ich möglichst variabel während des Spiels agieren. Woran wir direkt ansetzen können und müssen, sind die vielen individuellen Situationen, in denen Fehler gemacht werden. Die Mannschaft verfügt über genügend Qualität, die einzelnen Spieler treffen manchmal jedoch einfach die falsche Entscheidung. Auch das Zentrum muss hier und da besser besetzt werden“.

Spaß am Fußball

Mittel- und langfristig gesehen, möchte Urachs neuer Trainer „die Mannschaft mitnehmen“, ihnen „kein Spielsystem aufzwingen, das sie nicht wollen“, sondern die Spieler ganz klar mit in die Verantwortung nehmen. Das Wichtigste so Roth, sei der „Spaß am Fußball“. „Ich bin kein Dienstag- und Donnerstag-Trainer. In meinen Gedanken spielt sich der Fußball von Sonntag bis Sonntag ab. Ganz nach dem Motto: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Mit dieser Einstellung geht Roth seine Aufgabe an und leitete bereits am Mittwoch die erste Einheit.

„Es war uns wichtig, frischen Wind reinzubringen und einen Trainer zu holen, der den Weg des FV Bad Urach mitgeht. Bis zur Winterpause möchten wir auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze bleiben, um dann in der Rückrunde nochmals richtig angreifen zu können“, so Urachs sportlicher Leiter Torsten Gauger.

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