SSV ist klarer Favorit in Freudenstadt

Am Samstag um 17 Uhr gastiert der SSV Reutlingen in der ersten WFV-Pokalrunde beim Landesligaaufsteiger SpVgg Freudenstadt und ist klarer Favorit.

Der Reutlinger Oberliga-Trainer Lothar Mattner kann auf Grund, Rill und Waidmann bauen. Mattner hofft vor dem Auftritt in Freudenstadt: "Wir sind noch in der Kennenlernphase, müssen uns finden und dazu dienen auch die Pokalspiele. Wir wollen weiterkommen und dann am Mittwoch in Böblingen oder Rutesheim antreten."

In der 3. Runde würde Reutlingen auf den SV Nehren oder die TSG Tübingen treffen, wenn diese Teams sich in der 2. Runde durchsetzen. "Für Landesligist SpVgg Freudenstadt ist das Spiel ein Höhepunkt, das Spiel des Jahres. Die SpVgg wird alles geben. Doch ich baue auf das Gerüst Olveira, Rill und Waidmann und hoffe, dass wir unsere Chancen besser verwerten", so Mattner.

Freudenstadt mit Trainer Klaus Zistler hat derzeit Personalsorgen, beim letzten Testspiel hatte der Coach nur 13 Feldspieler zur Verfügung, die mit 2:0 in Salzstetten gewannen. Gefährlich bei der SpVgg ist Züfle, der in der Bezirksliga-Meistersaison 39 Tore erzielte, während der andere Torjäger Klaißle eine Pause einlegt, aber auch Braun und Dagistan waren zuletzt sehr zielsicher. Für Zistler ist Oberligist Reutlingen der große Favorit: "Das ist ein Traum, gegen einen Klub zu spielen, der vor sieben Jahren in der 2. Liga kickte. Wir versuchen schon, für eine Überraschung zu sorgen. aber das wird sicher schwer."

Matanovic, Beisswenger, Fahrner, Kirgis, Eberle und Boos sind die Stützen der SpVgg. Im Vorjahr siegte der SSV in Rottweil sicher 5:0, legte gleich zwei Tore vor, hatte dann Ruhe und kontrollierte das Spiel. Das ist auch das Ziel am Samstag, dem Landesliga-Neuling gleich mit einem Tor den Mumm zu nehmen. Doch Mattner weiß, dass er ein sehr junges Team hat, das noch lange nicht eingespielt ist. Im Tor baut er auf Patrick Gühring, der gegen Werder Bremen überragte. ga


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