Daimler baut Werk in der Nähe von Moskau

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Das Konzernlogo der Daimler AG. Foto: Marijan Murat/Archiv

Ungeachtet anhaltender Sanktionen des Westens gegen Russland baut der Stuttgarter Autohersteller Daimler sein Engagement in dem Riesenreich aus. In der Nähe von Moskau legt das Unternehmen heute den Grundstein für sein erstes Werk in Russland. Die Investitionen im Industriepark Jessipowo liegen bei 250 Millionen Euro, wie Daimler in Stuttgart mitteilte. Die Produktion von SUVs sowie E-Klasse-Limousinen soll 2019 anlaufen. 1000 Arbeitsplätze sollen in dem Ort rund 40 Kilometer von der russischen Hauptstadt entfernt entstehen.

„Gerade in politischen Krisenzeiten ist die Wirtschaft die verlässlichste Brücke“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), Matthias Schepp, mit Blick auf den Baustart. Die deutschen Unternehmen würden trotz der Sanktionen am russischen Markt festhalten. Die EU und die USA haben die Sanktionen als Strafe gegen die russische Ukraine-Politik erlassen. Der Westen verhängte die Maßnahmen, nachdem Russland die Schwarzmeerhalbinsel Krim 2014 einverleibt hatte, die völkerrechtlich zur Ukraine gehört.

Nach Darstellung der Stuttgarter betreibt die neue Gesellschaft Mercedes-Benz Manufacturing RUS (MBMR) den Produktionsstandort bei Moskau. Neben der Daimler AG ist daran auch das Joint Venture Daimler Kamaz RUS (DK RUS) beteiligt. Kamaz ist der russische Lastwagenhersteller.

Mitteilung Daimler

Mitteilung Gebietsverwaltung

Zu Jessipowo

Deutsch-russische Auslandshandelskammer über die Wirtschaft in Russland

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