Neu die Geschichte von Jesus hören

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In Honau begann der Kinderkreuzweg am Freitagnachmitag. Dann ging es bis nach Unterhausen, wo der Abschluss stattfand.  Foto: 

Über 60 Gäste nahmen am Karfreitag am alljährlichen „Kreuzweg der Kinder“ teil. An fünf Stationen von der Galluskirche in Honau bis zur Erlöserkirche in Unterhausen wurde die Passionsgeschichte thematisiert und durch kleine Aktionen zum Mitmachen vertieft. Das windig-kühle Wetter sah Kirchengemeinderat Simon Biffart, der zusammen mit Veronika Kazmeier mit Gitarre und Melodika für die musikalische Begleitung sorgte, gelassen: „Da haben wir schon anderes erlebt!“

Pfarrer Dr. Martin Bauspieß sagte: „Wir Christen sprechen viel davon, dass wir auf dem Weg sind. Heute machen wir uns zusammen auf den Weg.“ Jesus sei den Lebensweg vorangegangen. „Wir wollen seine Geschichte neu hören und in unsere eigene Geschichte mit hinein nehmen.“ An den Stationen wurden Texte gelesen, gesungen und gebetet. Am Tor zum Kirchhof erinnerte Pfarrer Bauspieß an den Einzug Jesu in Jerusalem. Zu Sträußen gebundene „Palmzweige“ wurden verteilt und damit zum „Hosianna“ gewedelt. Drei Mädchen trugen den Kreuzweg über ein großes Holzkreuz voran.

In der Galluskirche wurde das Abendmahl gefeiert. „Jesus beging es zusammen mit seinen Jüngern und wusste am Tag vor der Kreuzigung, dass es sein letztes sein würde.“

Deshalb habe er etwas Besonderes daraus gemacht und das Teilen von Brot und Wein untereinander mit der Bedeutung der Erinnerung an ihn verbunden. Jesus habe zugesagt, alles aus der Welt zu schaffen, was zwischen den Menschen und Gott stehe. Auf der Wiese der Olgahöhle wurde die Gefangennahme im Garten Gethsemane thematisiert. „In unserem Leben nimmt uns Angst gefangen so wie das Seil, mit dem Jesus gefesselt wurde“, sagte der Geistliche. Immer wieder wurde gemeinsam die Bitte Jesu an seine Jünger „Bleibet hier und wachet mit mir“ gesungen. Im Garten von Haus Sonnenfels erinnerte das Team an die Verleugnung Christi, bis die Gruppe an der Endstation angekommen war und in die Erlöserkirche einzog. Vor dem Altar waren Teelichte in eine Kreuzform eingefügt und wurden von den Kindern zum Gedenken an die Kreuzigung angezündet. Die Kerzen dienten bereits als Hinweis auf die Auferstehung, die im Ostersonntagsgottesdienst gefeiert wurde.

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