Zum Plausch ans Feuer

Dem Schmuddelwetter zum Trotz besuchten am Samstag viele Eninger und Gäste die Ortsmitte der Achalmgemeinde: Der Weihnachtsmarkt lud wieder ein zum Schauen, Staunen und Schlemmen.

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Warm anziehen und durch: Trotz Schmuddelwetters war der Weihnachtsmarkt gut besucht.  Foto: 

Die Besucher ließen sich locken von süßem Waffel-Duft, von viel vorweihnachtlichem Glanz und einer fröhlichen Atmosphäre, die sich rund um das dekorierte Rathaus ausbreitete. Vereine, Kindergärten, Organisationen und Händler hatten dort wieder ein wahres Füllhorn an Angeboten und Attraktionen vorbereitet.

An rund 30 Ständen gab es für die Besucher nicht nur viel zu schauen und zu staunen, sondern auch zahlreiche Gelegenheiten, sich mit Präsenten oder mit weihnachtlicher Deko einzudecken, nach Herzenslust zu schlemmen oder sich schlicht durch die bunt gesäumten und reich verzierten Gassen treiben zu lassen.

Den offiziellen Startschuss zum Weihnachtsmarkt, traditionell findet er immer am Samstag vor dem ersten Advent statt, gab am Vormittag Bürgermeister Alexander Schweizer mit Unterstützung des Musikvereins. Es war der Auftakt für das Marktgeschehen, aber auch für ein wieder variantenreich bestücktes Rahmenprogramm, das auch für Kinder wieder Vieles bot.

Im Bauch des Rathauses demonstrierte ihnen etwa Herbert Ehrmann von den Eninger Eisenbahnfreunden, die Faszination der Modelleisenbahn - und sorgte nicht nur bei kleinen Besuchern für große Augen. Die Sache selbst in die Hand nehmen konnten die Kinder gleich nebenan beim Sternebasteln. Der Kasperl mit seinem Theater allerdings, musste am Samstag passen. Vielleicht war es ja das nasskalte Wetter, das ihm zugesetzt hatte. Der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht hingegen, gaben sich am Samstag, wie verabredet, die Ehre. Er verteilte zahlreiche Geschenke an die braven Kinder.

Der Wohltätigkeit verschrieben hatten sich aber auch noch andere. Das Hospiz Veronika verkaufte seinen meterlangen Christstollen für einen guten Zweck, das Forum Literatur hatte dagegen einige bunt gemischte und kuriose Dinge im Angebot, die es für eine Spende zu Gunsten des Asylkreises abgab. Farbtupfer wie diese gab es am Samstag an allen Ecken und Enden.

Doch neben den Ständen mit Kunsthandwerk waren es vor allem diejenigen, die zum Glühwein, zu herzhaften oder süßen Genüssen einluden, die gefragt waren.

Wohl dem nasskalten Wetter geschuldet, formten sich dort, wie auch am rustikalen Holzfeuer unter dem Zeltdach der Pfadfinder, regelrechte Menschentrauben und vertieften sich in den Plausch. Ob bei Sonnenschein, Flockenwirbel oder bei nasskalten Wetter: Der Eninger Weihnachtsmarkt ist eben bei allen Wettern vor allem ein großer Treffpunkt. Wie in den Jahren zuvor, klang er auch in diesem Jahr mal mit Trompetenklängen aus dem Rathaus und mit einer Andacht von und mit Gemeindepfarrer Johannes Eißler aus.

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