Zum Jubiläum eine Seniorenmesse

Eine kleine aber feine Runde traf sich kürzlich zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Bürgervereins Altenhilfe im Café "Kännle".

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Die Vorsitzende, Monika Koch, führte durch das vergangene Jahr. Über 100 Ehrenamtliche leisten einen Arbeitseinsatz von etwa 4500 Stunden in unterschiedlichen Einsatzbereichen. Hierzu zählen Zusatzangebote im Pflegeheim "Haus am Schulberg" vor allem im Bereich Unterhaltung und Tagesgestaltung; die Leitung der unterschiedlichen Gruppen in der Begegnungsstätte, die von Seniorensport über Gedächtnistraining, Seniorenkreis bis hin zu Senioren-Englisch und "Umgang mit dem PC für Ältere" reichen; die offenen Angebote der Toner- und Malgruppe sowie des Handarbeitskreises und der Männerwerkstatt; der Café-Dienst im "Kännle" mit dem neuen Angebot des Seniorenfrühstücks. Die Einstellung von Petra Kunz, die seit Ende 2012 Teile der Geschäftsführung übernommen hat, habe sich bereits mehrfach als wichtig erwiesen. Bei der Größe des Vereins und der vielfachen Aufgaben stelle sie eine große Entlastung für den Vorstand dar.

Einmal mehr zeigte sich, dass der Bürgerverein durch die unermüdliche Arbeit der einzelnen Gruppen und deren Verkaufserlösen, aber auch durch Trinkgelder und private Spendeneinnahmen neben den unveränderten Jahresmitgliedsbeiträgen eine solide Finanzbasis geschaffen hat. So konnten im vergangenen Jahr wieder mehrere Projekte in der Gemeinde finanziell unterstützt werden. Als Beispiele sind hier zu nennen: Die FSJ-Stelle im Pflegeheim "Haus am Schulberg" mit zirka 4000 Euro; der Gesprächskreis für pflegende Angehörige und der Besuchsdienst der Sozial- und Diakoniestation; die Anschaffung eines Beamers und eines Multifunktionsplayer für die Begegnungsstätte.

Die Wahlen konnten gelassen angegangen werden. Hatten sich doch mit Eugen Beckert als Kandidat für den stellvertretenden Vorsitz und damit Nachfolger von Bernhard Kunath und Elisabeth Kern als mögliche Nachfolgerin von Helga Haug als Kassenprüferin zwei denkbar gute Personen eingefunden. Sie wurden denn auch einstimmig gewählt.

Unterschiedliche Aussteller mit Leistungs-, Beratungs- und Serviceangeboten, aber auch mit Gesundheitstests, werden ergänzt durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Am Ende der Sitzung ging es noch um Anregungen für den weiteren Einsatz von Finanzmitteln des Vereins. Seitens der Gemeindeverwaltung gibt es hier einen konkreten Wunsch: Automatische Türöffner für das Altenzentrum, damit endlich Barrierefreiheit gewährleistet werden kann. Kostenpunkt zirka 15 000 Euro.

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