Zufrieden mit der Nachfrage Hauptversammlung der Mechaniker

Bei der Innungsversammlung zeigten sich die mechanischen Fertigungsbetriebe mit der geschäftlichen Entwicklung des Jahres 2014 zufrieden.

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Mechanische Fertigungsbetriebe sind im Handwerk überwiegend als Zulieferer für die Maschinenbau-, Werkzeugmaschinen-, sowie Elektroindustrie tätig. Einige Betriebe sind selbst Hersteller von Systemen oder kompletten Maschinen oder ganzen. Anlagen. Zu den Hauptkunden gehört die Automobilindustrie.

Die Betriebe sind mit der geschäftlichen Entwicklung des Jahres 2014 weitestgehend zufrieden, so ihr Innungsobermeister Rudi Schrade aus Sonnenbühl. Die Nachfrage war zufrieden stellend. In der zweiten Jahreshälfte haben die Betriebe eine Eintrübung beobachtet. Die Ursache sehen sie insbesondere in der Russland-Ukraine-Krise. Die Exporte in diese Krisengebiete sind im zweistelligen Bereich zurückgegangen. Nichtsdestotrotz sind die Betriebe für das Jahr 2015 zuversichtlich. Impulse für die Nachfrage kommen weiterhin aus dem Export. Die Inlandsnachfrage hat sich auf einem hohen Niveau eingependelt.

Die Betriebe haben bei ihrer Hauptversammlung Änderungen an den Märkten beobachtet. Gut entwickelt sich der indische Markt, während der chinesische eher abflacht. Insgesamt nimmt die globale Vernetzung weiter zu. Roh- und Hilfsstoffe werden weltweit eingekauft, was aber auch Probleme bereiten kann. Die Qualität weltweit eingekaufter Rohstähle ist teilweise schwer einzuschätzen. Die Qualitätsstandards geben meist Bandbreiten vor, bei denen es für die Betriebe nicht nachvollziehbar ist, auf welcher Seite der Bandbreite der Stoff angesiedelt ist.

Nach wie vor haben die Betriebe einen hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften - insbesondere zur Bedienung der computergesteuerten Maschinen. Die Ausbildung ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Deutlich zurückgegangen sind demgegenüber die Zahlen der Meisterprüflinge. Die Betriebe sehen die Ursache hierfür auch in den schwankenden Karrierechancen der Meister, nachdem diese oft wenig Berufserfahrung zum Zeitpunkt der Meisterprüfung haben. Durch diese geringe Berufserfahrung können die jungen Meister oft nicht in den erwarteten Positionen in den Betrieben eingesetzt werden.

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