Wohnen: SPD beantragt mehr Miteinander

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Die Reutlinger SPD- Fraktion fordert die Stadtverwaltung auf, sich des Themas "Mehrgenerationenwohnen" anzunehmen. Als mögliches Gebiet für gemeinschaftliche Baugruppen benennt die SPD das Gebiet Ringelbach. "In solchen Wohnbaumodellen können sich die Interessen älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger und die Interessen junger Familien an lebendiger Nachbarschaft ergänzen. Jung und Alt könnten hier gemeinsam groß und alt werden", erläuterte Fraktions-Chef Helmut Treutlein.

Laut SPD-Fraktion sollte die Stadt die städtebauliche Chance ergreifen, dass immer mehr Menschen Interesse an gemeinschaftlichen Wohnformen haben. Viele andere Kommunen böten gemeinschaftliches Wohnen an, es zeige sich, dass dies die sozialraumorientierte Infrastruktur stärkt. "Ältere Menschen können sich in der Nachbarschaft großmütterlich und großväterlich einbringen und gleichzeitig Unterstützung bei Alltagsbesorgungen erhalten. Denn auch im Alter hält Verantwortung und Kontakt mit jungen Menschen fit und vital. Nicht nur die ganz Kleinen können was von den Großen lernen", betonte Stadträtin Edeltraut Stiedl.

Wichtig sind der Fraktion auch Inklusion und Integration, beispielsweise durch Kooperation mit der Bruderhaus-Diakonie. "Ein solches Wohnzentrum kann zur Stärkung eines lebendigen Stadtteils beitragen", so Stadtrat Sebastian Weigle.

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