Wichtige Säule der Jugendarbeit

Der Dekanatsrat Reutlingen-Zwiefalten befasste sich in der Sommersitzung im Jugendhaus Schloss Einsiedel mit Jugendarbeit und -seelsorge.

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Schwerpunktmäßig mit Jugendarbeit und -seelsorge befasste sich der Dekanatsrat Reutlingen-Zwiefalten in seiner Sommersitzung. Passend dazu der Tagungsort – das Jugendhaus Schloss Einsiedel.

Diese spielt für die Jugendarbeit des Dekanats eine wichtige Rolle. Davon machte sich der Dekanatsrat jetzt ein beeindruckendes Bild. Das vom Haus Württemberg angemietete ehemalige Jagdschloss wird seit mehr als 50 Jahren als Jugendhaus benutzt. Das von den Dekanaten Rottenburg und Reutlingen-Zwiefalten getragene Anwesen ist seit Jahren sehr gefragt für Bildungs- und Freizeitmaßnahmen von Jugendgruppen, wie Geschäftsführer Thorsten Kemmler eindrucksvoll an Hand der Belegungszahlen aufzeigte. Bei annähernd vollständiger Auslastung wird der Einsiedel zu einem Viertel durch Gruppen aus den beiden Dekanaten genutzt. Damit erweist er sich als wichtige Säule für die Jugendarbeit in Dekanat und Kirchengemeinden.

Neben diesem beliebten Standort hat die kirchliche Jugendarbeit im Dekanat auch Gruppen und Verbände in den Kirchengemeinden im Blick. So stellte Dekanatsjugendseelsorger Pedro Martins ein aufwändiges Jahresprogramm mit vielseitigen Angeboten für die Jugendlichen vor, wobei auch Aufgaben der Fortbildung für Gruppenleitungen sowie die politische Vertretung wahrgenommen werden.

Zwei neue Projekte sind derzeit besonders im Blick: „Open Youref“ bietet etwa monatlich einen Mittagstisch im Dekanatshaus Reutlingen an, der insbesondere von Jugendlichen aus den Schulen in der Umgebung genutzt wird. Die meisten Anstrengungen erfordert derzeit ein weiteres Projekt: Die „Mobile Jugendkirche“, die auf den ländlichen Bereich des Dekanats zielt. Kernstück ist ein speziell eingerichteter Transporter, mit dem Jugendliche auf der Alb die Möglichkeit haben, trotz mobiler Einschränkung, Angebote vor Ort wahrzunehmen. Die anstehende Beschaffung und Sicherstellung finanzieller Mittel nimmt fast alle Kräfte in Anspruch. Dies wird dadurch verschärft, dass derzeit die Stelle der Jugendreferentin unbesetzt ist. Der Dekanatsrat nahm erleichtert zur Kenntnis, dass gute Aussicht auf Wiederbesetzung zum Herbst besteht, wie es in der Mitteilung abschließend heißt.

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