Weiterer Schritt für bessere Sprachförderung

Aus eins mach zwei: Das Mütter- und Nachbarschaftszentrum (MNZ) konnte jetzt dank einer Spende der Bürgerstiftung über 3436 Euro einen zusätzlichen Raum für Kleinkinder einrichten.

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Gemeinsam freuen sich die Vertreter des Mütter- und Nachbarschaftszentrums und der Bürgerstiftung, dass es mit der Sprachförderung vorangeht: Heike Schrinner, Bettina Noack, Dr. Hans Hammann, Ursel Riehle (hintere Reihe von links), Karl-Heinz Walter, Samir und Yasemin Sözbilir (vordere Reihe von links). Foto: Ralph Bausinger

Gemeinsam mit der Campus-Kita und der Villa Kunterbunt von pro juventa nimmt die Kinderkrippe im MNZ Reutlingen an einem Programm des Bundes zur Sprachförderung teil. Es habe sich herausgestellt, wie Bettina Noack vom MNZ-Vorstand erläutert, dass es manchmal hilfreich sein kann, wenn neben einem großen Raum, auch ein zweites kleineres Zimmer zur Verfügung stehe, in dem mit einzelnen Kindern oder auch einer Gruppe gespielt oder zur Sprachförderung vorgelesen werden kann.

Die Spende der Bürgerstiftung hat dies jetzt möglich gemacht - mit dem Geld - es waren exakt 3436,13 Euro - wurden Wände gekauft und eingezogen sowie Möbel angeschafft. Gestern überreichten Ursel Riehle, Dr. Hans Hammann und Karl-Heinz Walter, alle im Vorstand der Reutlinger Bürgerstiftung, einen symbolischen Scheck an Bettina Noack und ihre Vorstandskollegin Yasemin Sözbilir. "Wir sind glücklich, dass wir ein solches Projekt unterstützen dürfen", sagte Walter. Ein Projekt, das "eins zu eins" dem Stiftungszweck entspreche. Die Bürgerstiftung hat es derzeit nicht leicht: Die äußerst niedrigen Zinsen wirken sich auf die Erlöse aus. Konnte die Stiftung 2012 noch 38 000 Euro aussschütten, waren es 2013 bislang 14 000 Euro, wie Hammann sagte.

Im MNZ werden nicht nur Kinder zwischen ein und drei Jahren betreut. Zudem bietet die 1986 gegründete Einrichtung jeden Donnerstag von 15 bis 17.30 Uhr ein Elterncafé an, das meist von Müttern mit mehreren Kindern besucht wird. Daneben gibt es jeden zweiten Samstag im Monat einen "betreuten Umgang". Hierbei erhält nach der Scheidung - unter Aufsicht einer neutralen Person - das Elternteil ohne Sorgerecht Zugang zu seinem Kind.

Kleinkindbetreuung
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