Wasserrohrbruch mit Hangrutsch

Am Mittwoch kam es in der Nacht zu einem Rohrbruch in der Wasserversorgung im Gebiet Kammweg. Es wurde dabei ein Hangrutsch ausgelöst.

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Um 4.30 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst die Meldung über Wasser in einem Gebäude in der Gustav-Schwab-Straße ein, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Die Leitstelle, so der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Adrian Röhrle, entsendete darauf ein so genanntes Kleineinsatzfahrzeug zur Beseitigung des Wassers im Gebäude.

Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr konnten die Einsatzkräfte bereits einen Geländebruch im Bereich des Hauszugangs feststellen. Das abgerutschte Material hatte bereits die Gebäudefassade erreicht, jedoch an der Gebäudestruktur bisher keinen Schaden angerichtet. Vorsorglich wurden die Bewohner des Gebäudes gebeten, das Haus zu verlassen. Bei der weiteren Erkundung konnten die Einsatzkräfte im Meisenweg einen massiven Wasseraustritt aufgrund eines Rohrbruches in der Trinkwasserversorgung feststellen. Das Wasser floss über den Hang in Richtung Gustav-Schwab-Straße. Die Einsatzkräfte alarmierten sofort den Notdienst der Fair-Energie, um das gerissene Rohr stillzulegen. In der Folge übernahm Feuerwehrkommandant Harald Herrmann die Einsatzstelle.

Der Kommandant forderte weitere Einsatzkräfte und zuständige Kollegen aus der Stadtverwaltung nach. Zur Einschätzung der Hangstabilität wurde der zuständige Amtsleiter des Amtes für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt, Arno Valin, sowie ein Gutachter für Geologie an die Einsatzstelle geordert.

Während den Maßnahmen wurde die Gustav-Schwab-Straße vorsorglich gesperrt, da ein weiterer Hangabrutsch nicht auszuschließen war. Ab 10 Uhr konnte die Straße wieder freigegeben werden. Die Bewohner durften bis zum Abschluss der Maßnahme um die Mittagszeit nicht in ihre Wohnungen zurück. In der Erstphase wurden sie aufgrund der Witterung in einem Linienbus untergebracht. Im weiteren Verlauf hat man die Bewohner durch das Sozialamt der Stadt Reutlingen betreut. Die Bewohner im Bereich des Wasserrohrbruches hatten bis zur Behebung des Schadens keine Wasserversorgung.

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