Vorgelgrippe: Fund verendeter Tiere melden

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Wegen der weiteren Ausbreitung des Virus und der damit verbundenen Gefahr des Eintrages der Erkrankung in Hausgeflügelbestände gilt im Landkreis Reutlingen ab dem 22. November die Stallpflicht für jegliches gehaltene Geflügel. Dies bedeutet, dass das Geflügel in geschlossenen Ställen zu halten ist. Auslaufhaltungen können, soweit diese derart eingefriedet sind, dass ein Eindringen von Wildvögeln nicht möglich ist, weiter betrieben werden. Hierzu sind die Ausläufe mit Vorrichtungen zur Seite und nach oben mit überstehendem und wasserdichtem Dach abzuschirmen. Die „Allgemeinverfügung für das Aufstallungsgebot im Landkreis Reutlingen“ ist auf der Homepage des Landratsamtes einsehbar. Weiterhin werden mit der Allgemeinverfügung präventive Sicherheitsmaßnahmen für Geflügelhaltungen angeordnet. Dazu gehört zum Beispiel, dass Eingänge zu Geflügelhaltungen mit geeigneten Einrichtungen zur Schuhdesinfektion zu versehen sind und dass beim Betreten des Geflügelstalles Schutzkleidung anzulegen ist.

Geflügelbörsen, Geflügelmärkte und Geflügelausstellungen, bei denen Geflügel verkauft oder zur Schau gestellt wird, sind nur noch im lokalen Rahmen, zum Beispiel durch ortsansässige Vereine in der jeweiligen Gemeinde in geschlossenen Räumen erlaubt.

Weitere Informationen zum Thema Biosicherheit können dem Merkblatt „Hygieneregeln für kleine Geflügelhaltungen aufgrund des Geflügelpestgeschehen (H5N8) in Baden-Württemberg“ entnommen werden. Dieses Merkblatt kann auf der Homepage des Landratsamtes Reutlingen eingesehen werden.

Bisher sind keine Fälle von Vogelgrippe im Landkreis Reutlingen aufgetreten. Produkte vom Geflügel wie Fleisch und Eier können bedenkenlos verzehrt werden. Im Falle des Auffindens toter Wasservögel oder anderer Wildvögel gilt Folgendes: Verendete Vögel wie Wildenten, Gänse, Greifvögel oder Krähen sollen liegen gelassen werden. Der Fund soll dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Reutlingen unter ☎ (0 71 21) 4 80-24 10 oder per E-Mail: vetamt@kreis-reutlingen.de, unter Angabe des möglichst genauen Fundortes gemeldet werden. Die Angabe von Name und Kontaktdaten des Melders sind für Rückfragen sehr hilfreich. Das Auftreten einzelner verendeter Wildvögel weist grundsätzlich nicht auf ein Seuchengeschehen hin. Tote Singvögel müssen nicht gemeldet werden.

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