Von wegen lauter gleiche Bilder

Jedes Jahr treffen sich die Fotogruppen der Naturfreunde des Landes in Eningen und werten aus, was sie so am Vormittag alles fotografiert haben. Voneinander lernen ist das Hauptziel des "Treffpunkts Foto".

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Was am Vormittag fotografiert wurde, wird nachmittags ausgewertet.  Foto: 

Samstag, 7. November, Vormittag. 20 Fotografen stehen beim Gestütsgasthof St. Johann. Sie bauen ihre Stative auf, richten die Kamera aus, schauen durch den Sucher, korrigieren die Position, drehen an den Einstellungen ihrer Kamera. Ein Foto wird gemacht. Die Stative werden geschultert, es geht ein paar Schritte weiter, dann das gleiche Spiel von vorne. Allmählich lockert sich das Feld: Einige schauen in eine andere Richtung, einer geht ein paar Schritte in eine Wiese, einer fotografiert zwischen zwei Bäumen durch.

Was ist da los? Die Fotogruppen der Naturfreunde in Württemberg treffen sich jedes Jahr in Eningen zu einem Foto-Wochenende, genannt "Treffpunkt Foto", heißt es in einer Mitteilung der Naturfreunde. Und um voneinander zu lernen, gehen sie am Samstagvormittag gemeinsam zum Fotografieren - dieses Jahr in St. Johann. Am Samstagnachmittag sitzen sie im Naturfreundehaus in Eningen und werten aus, was sie am Vormittag fotografiert haben. Wer gedacht hat, dass da lauter gleiche Bilder herauskommen, hat sich getäuscht. Ein etwas anderer Bildausschnitt, ein anderer Bildaufbau, eine andere Kombination von Blende und Belichtungszeit - und schon ist die Wirkung völlig anders. Über die verschiedenen Lösungen, ihre Vor- und Nachteile, wird dann diskutiert.

Voneinander zu lernen und sich gegenseitig weiter zu bringen, ist ein Hauptziel des "Treffpunkts Foto". Dazu werden nicht nur Bilder präsentiert, die gemeinsam entstanden sind. Der Sonntagvormittag war für Papierbilder reserviert, der Samstagabend für die eine oder andere Fotoschau.

Ein weiterer fester Programmpunkt ist die fotografische Nachlese der jährlichen Exkursion der Fotogruppen, die 2015 ins Hohenloher Freilandmuseum führte. Nächstes Jahr geht es ins Donautal. Und während dieses Jahr alte Dorfhäuser im Mittelpunkt standen, wird es im nächsten Jahr die Natur entlang der oberen Donau sein.

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