Volle Nachzahlung der Tarifsteigerungen

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Beim bundesweiten Orchesterstreik am Samstag waren auch die Philharmonie-Musiker dabei. Foto: Privat

Am Samstag machten die Musiker der Württembergischen Philharmonie Reutlingen (WPR) zu Beginn der morgendlichen Orchesterprobe in ihrem Probestudio einen zweiten 20-minütigen Warnstreik - ein Beitrag zu einer Reihe von bundesweiten Orchesterstreiks, zu denen die Deutsche Orchestervereinigung aufgerufen hatte. Gefordert wird rückwirkend zum 1. Januar 2010 für alle Orchester die volle Nachzahlung den anderen Bühnenkünstlern bereits gewährten Tarifsteigerungen. Zusätzlich wird die umgehende Inkraftsetzung einer neuen Vergütungstabelle mit allen prozentualen Erhöhungen des öffentlichen Dienstes gefordert. Dies wurde vom Deutschen Bühnenverein in den laufenden Tarifverhandlungen bislang abgelehnt. Die nächsten Verhandlungen sind für den 8. November geplant. Auf lokaler Ebene fordern die WPR-Musiker die schriftliche Zusage ihres Managements, die für diesen Zweck zurückgelegten Gelder vollständig an die Musiker auszuzahlen. Zwei vorangegangene Ersuche, diese Zusage von ihrer Geschäftsleitung zu bekommen, blieben der Streikleitung gegenüber bisher unbeantwortet. Zusätzlich forderten die Musiker auch für die WPR die Anwendung der neuen Flächenvergütungstabelle, die alle Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst einschließt.

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