Vince "pressierte" es arg

Vince Marijan Kern aus Rangendingen "pressierte" arg. Das Neujahrsbaby wollte im Steinenberg-Klinikum rasch das Licht der Welt erblicken und war um 3.50 Uhr das erste geborene Kind im neuen Jahr.

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Vince hatte es eilig. Um 3.50 Uhr kam er in der Neujahrsnacht vier Wochen zu früh auf die Welt. Mama Simone Kern aus Rangendingen bei Balingen ist stolz und schon gespannt, was der vierjährige Bruder Leander sagen wird, der sich einen Bruder zum Fußballspielen gewünscht hat.  Foto: 

"Er hatte es eilig und wollte wohl unbedingt ein Neujahrsbaby werden", lacht die frischgebackene Mama, Simone Kern aus Rangendingen bei Balingen, schon wenige Stunden nach der Geburt am Neujahrstag. Ganze vier Wochen später sollte ihr Sohn Vince Marijan eigentlich auf die Welt kommen. Um 3.50 Uhr in der Neujahrsnacht in der Steinenberg-Klinik geboren, war er dann aber schon da und durchkreuzte damit ordentlich die Pläne seiner Eltern und des kleinen vierjährigen Bruders, die eigentlich zur privaten Silvesterparty nach Hirrlingen fahren wollten, wie Simone Kern verrät.

Um 20 Uhr in der Klinik angekommen, schickte sie ihren Lebensgefährten noch einmal nach Hause. "Feier Du derweil lieber Silvester mit Leander, bis es dann so weit ist", habe sie ihm mit auf den Weg gegeben. Doch kaum zuhause angekommen, wurde Oliver Kosta auch schon von einer Hebamme angerufen. "Demnächst geht's los", habe man ihm aus Reutlingen mitgeteilt. Also zurück ins Auto und ab in die Achalmstadt, hieß es da für den werdenden Vater, währenddessen es für Leander dann doch noch zum Silvesterfeiern zur Tante ging. "Es war eine schnelle Geburt", sagt die zweifache Mutter rückblickend, die am Donnerstag genauso wie ihr Söhnchen mit seinen stolzen 49 Zentimetern, 3020 Gramm schwer, schon "noch ganz schön müde von den Strapazen" ist. "Demnächst kommt sicherlich Leander, um seinen Bruder zu besuchen", kündigt die 40-jährige jedoch an. "Einen Bruder zum Fußballspielen hat er sich nämlich gewünscht", freut sie sich. Ob das "j" im zweiten Namen von Vince bleiben wird oder ob er einfach "Marian" heißen wird, muss der Familienrat allerdings erst noch beschließen, lacht Kern.

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