Viel über bosnische Kultur gelernt

Dieser Tage hieß es für sieben List-Gymnasiasten eine Stunde früher aufzustehen und am Bahnhof zu warten, bis der Zug mit den bosnischen Austauschschülern aus Bosanska Krupa ankam.

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Stadtbummel: Die bosnischen Schülerinnen und Schüler vor dem Kirchbrunnen. Foto: Privat

Das Warten für die Reutlinger Schülerinnen und Schüler lohnte sich aber: städtische Museen, Kunstworkshop, Mercedes-Benz-Museum und die Stadt Stuttgart, Stocherkahnfahrt, Stadtführung Tübingen, Ostermarkt und zum Ausgleich Bowling und 3D-Kino waren schöne gemeinsame Erlebnisse, heißt es in einer Mitteilung des List-Gymnasiums.

Das umfangreiche Programm sollte den Schülern einen möglichst guten Einblick in Reutlingen, die Umgebung und die deutsche Kultur geben. Zumindest über die Medien ist diese den bosnischen Schülern bereits sehr präsent und wird sich durch die nun entstandenen Kontakte noch weiter vertiefen.

Im Gegensatz dazu ist Bosnien-Herzegowina ein recht unbekanntes "Neuland", was sich mit diesen Begegnungen allerdings geändert hat. "In den letzten paar Tagen haben wir viel über die bosnische Kultur gelernt", sagt eine deutsche Austauschschülerin fröhlich bei einem Eis in Tübingen. Die Verständigung funktionierte hervorragend, da die bosnischen Schüler ihre deutschen Sprachkenntnisse gut anwenden konnten. Sieben Schüler besuchten mit zwei Begleitpersonen des Opca gimnazija in Bosanska Krupa (Bosnien-Herzegowina) ihre Austauschpartner des Friedrich-List-Gymnasiums. Unterstützt wurde der Austausch durch Alina Gold, eine ehemalige Schülerin des Friedrich-List-Gymnasiums, die zurzeit ein Freies Soziales Auslandsjahr ("kulturweit") in Bosnien leistet, sowie die Hilfsorganisation "Schüler Helfen Leben" der Deutschen Botschaft in Sarajewo.

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