Viel Genuss und Streuobst pur

Die Stände sind vergeben, die Organisatorinnen frohen Mutes, auf dass es auch mit dem Wetter klappt. Und im Stadtgarten geht es heuer ums Thema Streuobst.

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Es ist gerichtet, Neigschmeckt 2016 kann kommen. Die Organisatorinnen von „Kunst und Feinkost“, Gabriele Janz und Karin Zäh (rechts), präsentieren das große Einladungs-Plakat.  Foto: 

„Wir sind das größte zusammenhängende Streuobstgebiet in Europa“, weiß Karin Zäh, die zusammen mit Gabriele Janz auch den 13. Neigschmeckt-Markt in der Planie und im Stadtgarten organisiert. Die Wiesen haben auch eine große Bedeutung für das Klima in der Region.Und weil sich am 19. Juli der Geburtstag des deutschen „Streuobstpapstes“, Eduard Lucas, zum 200. Mal gejährt hat, soll auf Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen und Zwetschgen ein besonderes Augenmerk gelegt werden.

„Das Thema Bienen und Insekten gehört da freilich auch dazu“, so Gabriele Janz, die sich darüber freut, dass sich im Stadtgarten, am Sonntag, 24. Juli, von 11 bis 19 Uhr ein ganzer Schwarm von Experten zum Thema Streuobstwiesen versammeln will. Nicht vergessen werden Infos auch über Kleintiere und Vögel, die auf Streuobstwiesen leben.

Verschiedene Obstgehölze werden von der Baumschule Leibssle gezeigt. Die „Arche-Schäferei gehört mit ihren Wald- und Steinschafen genauso dazu wie ein großes Angebot von Nistkästen. Naturschutz-Verbände geben wichtige Tipps. Und die „Streuobst-Rallye“ lädt zu einem Rätselspiel mit tollen Gewinnen ein, versprechen Janz und Zäh.

Neigschmeckt ist einer der größten Spezialitätenmärkte in Baden-Württemberg. Beim Flanieren unter den Kastanien der Planie und im Stadtgarten, beim Einkaufen und Probieren kann das ganze Spektrum des Genusses mit Produkten aus der Region erlebt werden. Verkostungen an den Ständen gehören freilich immer auch dazu, daher ja der Name.

Und was bleibt gleich bei Neigschmeckt? Die kostenlosen Shuttlebusse der RSV fahren weiterhin vom Südbahnhof und von den Bösmannsäckern aus zum Genusstreffen – und wieder zurück. Der Eintritt beträgt zwei Euro, der an neun Zugangs-Orten entrichtet werden kann. Der Gottesdienst ist am Sonntag um 10 Uhr im Stadtgarten, hier ist der Eintritt wie immer frei. Und an zwei Dutzend Ständen wird Kunsthandwerkliches angeboten.

Neu ist der „Fellbacher Rosenstand“ an der Charlottenstraße, den Karin Zäh von seiner Präsentation her „sehr professionell“ nennt. Doch Profis sind auch an anderen Orten präsent, seien es die Gastronomen oder die vielen kleinen Unternehmen, die Leckeres aus der Region anzubieten haben; wobei ausnahmsweise auch Anbieter aus Göppingen oder aus Baiersbronn mitmischen dürfen.

Sehr gespannt dürfen die Besucher auf den großen Kartoffelstand des Landwirts Martin Raiser sein. Der Rommelsbacher liebt diese Knolle über alles – und weiß jede Menge über die verschiedenen Kartoffelsorten.

Auch in Betracht ziehen sollten die Besucher die „Reutlinger Ecke“, wo zum Beispiel die Initiative für eine lebenswerte Oststadt präsent ist. Mit dabei sind auch das Kulturzentrum franz.K und das Lichtspielhaus Kamino.

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