Verdi ruft zu Warnstreik auf

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Die Gewerkschaft Verdi ruft ab heute die Beschäftigten der privaten und öffentlichen Banken im Land zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen auf. Wie die Gewerkschaft mitteilt, ist vor Ort die Commerzbank betroffen. Damit will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen,  nachdem auch die dritte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis vertagt wurde. Ein Angebot der Arbeitgeber, das über eine Laufzeit von 36 Monaten bei fünf Nullmonaten umgerechnet nur minimale Lohnsteigerungen von 0,85 Prozent pro Jahr vorsah, hatte Verdi als „Mogelpackung“ zurückgewiesen. Die Verhandlungen werden am 12. Juli in Wiesbaden fortgesetzt, im Vorfeld wird in Baden-Württemberg in vielen Orten gestreikt.

„In zahlreichen Branchen haben die Beschäftigten im ersten Halbjahr ordentliche tarifvertragliche Gehaltssteigerungen erreicht. Auch für die Mehrheit der Beschäftigten in der Kreditwirtschaft gibt es Tarifabschlüsse, zum Teil mit Gehaltssteigerungen von deutlich mehr als zwei Prozent. Nur die Beschäftigten der privaten und öffentlichen Banken sollen von dieser allgemeinen Gehaltsentwicklung abgekoppelt werden. Das ist respektlos gegenüber Beschäftigten, die in herausfordernden Zeiten täglich einen richtig guten Job für ihre Arbeitgeber machen“, betonte Frank Hawel, Fachbereichsleiter für den Bereich Finanzdienstleistungen.

Verdi fordert die Erhöhung der Gehälter um 4,9 Prozent sowie die gleiche Bezahlung bei gleicher Tätigkeit. Die Ausbildungsvergütung soll um 80 Euro steigen. Azubis sollen nach erfolgreicher Ausbildung unbefristet in Vollzeit übernommen werden.

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