Unterstützung für pädagogische Arbeit

Für die Kita in der Pfullinger Kaiserstraße ist die Gabe der Christlichen Gemeinde Reutlingen eine Menge Geld, denn: "Wir finanzieren uns zum Teil über Spenden", sagte Leiterin Gertraud Hahn.

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"Spaghetti" riefen die Kinder der Kindertagesstätte "Hand in Hand" in Pfullingen und freuten sich über die Spende der Christlichen Gemeinde Reutlingen.  Foto: 

1500 Euro. Ein ansehnlicher Betrag, den die evangelische Freikirche aus Reutlingen unter ihren Mitgliedern gesammelt hatte. "Wir sind mit der Pfullinger Kindertagesstätte freundschaftlich verbunden", sagte Joachim Rauscher von der Christlichen Gemeinde Reutlingen bei der Scheckübergabe in der Kita "Hand in Hand". Zwei Jahre lang gibt es die jetzt, "gegründet wurde der Trägerverein aus verschiedenen christlichen Gemeinden heraus", erläuterte Kita-Leiterin Gertraud Hahn.

In dem Gebäude in der Kaiserstraße waren zuvor Arztpraxen, die Kreissparkasse residierte dort auch mal, "für uns ist der Standort optimal", betonte Hahn. Die Anwohner hätten zwar zunächst Bedenken gehabt, die seien aber schnell zerstreut worden. "Da sind richtige Freundschaften draus entstanden." Und die 20 Kinder fühlen sich offensichtlich wohl in den Räumen. "Neben dem christlichen Schwerpunkt haben wir Wert auf viel Bewegung, auf musikalische Erziehung und gesunde Ernährung gelegt", so Hahn. Der Ruf der Kita ist so gut, dass mittlerweile eine Warteliste besteht. Weiter positiv zu erwähnen sei der öffentliche Spielplatz direkt neben dem Gebäude oder auch die Nähe zum Arbachtal. "Wir sind ganz viel draußen", sagte die Kita-Leiterin. Die Kinder seien fast alle aus nicht gerade kirchennahen Familien, "die Eltern müssen sich aber im Vorfeld mit unserem christlichen Schwerpunkt einverstanden erklären". Ein Problem sei das nicht, im Gegenteil: Selbst muslimische Familien fänden das gemeinsame Beten in der Kita gut, betonte Hahn. Der Scheck Euro hat die Beschäftigten in der Kita sehr gefreut - und die Kinder hatten sofort Vorschläge parat, wofür das Geld verwendet werden sollte: "Neue Spielsachen", rief eins, "Bastelzeug", forderte ein anderes, "Bücher", ein drittes. "Wir wollen die Kita unterstützen, weil wir das pädagogische Konzept gut finden", betonte Rauscher. Die CGR unterstütze ansonsten viele Hilfsprojekte im Ausland - nun aber gerne auch die Kindertagesstätte.

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